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Versicherer stärkt Marke „Allianz Agentur“

Die Agenten der Allianz-Versicherung haben sich in Österreich vor kurzem zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen, einem Dachverband für die Verbünde in den einzelnen Bundesländern. Nach Angaben des Obmanns hat der„Agentur Verbund Österreich“ die Ausschließlichkeit unterstrichen. Die Allianz zeigte sich erfreut über diese Entwicklung (im Bild: Dr. Wolfram Littich, Vorstandsvorsitzender der Allianz Österreich). Versicherer und Agenten wollen die Marke „Allianz Agentur“ künftig stärken.

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Das berichtet das Versicherungsjournal, ein Informationsdienst für die Versicherungsbranche im Nachbarland von Deutschland. Vor kurzem hätten die Agenten der Allianz-Gruppe in Österreich eine Genossenschaft gegründet. Der „Agentur Verbund Österreich Genossenschaft mit beschränkter Haftung“ habe nach eigenen Angaben zwischen 250 und 300 Mitglieder. Der Sitz der Genossenschaft liege in Wien. 80 bis 90 Prozent der Allianz-Agenturen seien Genossenschaftsmitglieder.

Damit habe sich erstmals in der österreichischen Versicherungsgeschichte ein Vertriebsorganisations-Zusammenschluss einer Versicherung zu einer professionellen Gesellschaft organisiert. „Jedes Bundesland ist bereits in Vereinen organisiert. Die Mitglieder werden praktisch in die Genossenschaft übernommen. Sie ist der Dachverband, der die Bundesländer-Verbünde zusammenfügt“, sagte Obmann Richard Ullmann dem Versicherungsjournal. Jeder Agent hafte mit hundert Euro.

Als Genossenschaft in dieser Größe sei man eine „Kraft“ auf dem Markt und auch im Hause Allianz. „Wenn man für 300 Agenten spricht, ist es etwas anderes, als wenn jeder einzeln mit der Allianz verhandelt“, wird Ullmann zitiert. Wichtig sei ihm, dass die Gründung der Genossenschaft „nicht als Separation von unserem Versicherungspartner verstanden“ werde, sondern „als sinnvolle Lösung für eine künftige noch bessere Kooperation“. Bedenken des Partners seien berücksichtigt worden.

Mit dem Namenszusatz „Zusammenschluss der Allianz Agenten“ im eingereichten Genossenschaftsvertrag werde etwa die Ausschließlichkeit unterstrichen. „Es war auch die Bedingung der Funktionäre, ausschließlich mit der Allianz zu arbeiten“, heißt es seitens Ullmann. Durch den Zusammenschluss zur Genossenschaft wolle man den Service für und die Nähe zum Kunden forcieren und dafür entsprechende Rahmenbedingungen für die Allianz-Agenten schaffen.

Erste konkrete Vorhaben werden laut Obmann Ullman bei der Präsidiumssitzung im Januar besprochen. Die Marke „Allianz Agentur“ müsse einen gewichtigen Stellenwert bekommen, sagte Obmann Ullmann.

Die Ländergesellschaft des Versicherungskonzerns habe sich erfreut über die Entwicklung gezeigt. Schon sehr früh hätten sich die Agenturen gut miteinander vernetzt und in einem Verbund zusammengeschlossen, betonte Helmut Schleich. Der Leiter des Agenturvertriebes in der Allianz sagte weiter:„Für die Allianz hat das einen Riesenvorteil: Die Kommunikationswege sind dadurch sehr kurz geworden, wir sprechen mit den Allianz-Agentur-Partnern sozusagen ‚mit einer Stimme‘.“

Mit der Gründung der Agentur-Genossenschaft hätten die Agenturpartner den vorläufigen Höhepunkt ihrer Professionalisierung erreicht. Schleich: „Nun können wir gemeinsam und mit voller Kraft an unserem großen Ziel weiterarbeiten: der Stärkung der Marke ‚Allianz Agentur‘.“

www.allianz.at

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