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Verbraucher verzichten lieber auf Alkohol als auf das Internet

In wenigen Tagen endet die Fastenzeit. In diesem Zeitraum zwischen Karneval und Ostern üben 15 Prozent der Deutschen Verzicht, indem sie den Konsum bestimmter Produkte reduzieren oder gewisse Tätigkeiten einschränken. Auf was am ehesten verzichtet wird, fand das Marktforschungsinstitut Innofact durch eine Befragung von mehr als Eintausend Verbrauchern ab 20 Jahren heraus.

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15 Prozent der befragten Deutschen gaben dabei an, sich in der Fastenzeit einzuschränken und auf bestimmte Dinge zu verzichten. Dabei ist der Anteil der Frauen mit 16 Prozent höher als bei den Männern. Doch unabhängig davon, ob wirklich gefastet und verzichtet wird, würden die Verbraucher im Rahmen einer Fastenzeit am ehesten auf den Genuss von Alkohol (67 Prozent), verzichten, gefolgt von Shoppen (55 Prozent) und dem Verzehr von Süßigkeiten (46 Prozent). Immerhin rund ein Viertel aller Befragten wären auch bereit, auf ihr Handy (26 Prozent), Fernsehen (ebenfalls 26 Prozent) und Sex (25 Prozent) zu verzichten.

Handyverzicht kommt eher bei Älteren in Frage

Am wenigsten könnten die Befragten das Internet entbehren, nur sieben Prozent wären dazu bereit. Auf Zigaretten würden elf Prozent der Raucher verzichten und vier Prozent aller Studienteilnehmer erklärten, sich nicht einschränken zu wollen. Beim Verzicht zeigen sich geschlechtstypische Unterschiede: Frauen sind grundsätzlich eher bereit, auf Alkohol und Sex zu verzichten, Männer dagegen würden eher aufs Shoppen und auf Süßigkeiten verzichten. Älteren Befragten ab 40 Jahren fällt das „Fasten“ grundsätzlich leichter. Besonders ausgeprägt ist dieser Unterschied zwischen den Altersgruppen beim Handy: 36 Prozent der Befragten ab 40 Jahren würden auf ihr Handy verzichten, aber nur 15 Prozent der unter 40-Jährigen.

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