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Unternehmer legen zur Strategieentwicklung mehr Wert auf Trends

Deutsche Unternehmen investieren trotz der Wirtschaftskrise verstärkt in Trendthemen. Das belegt ein erstmals für Deutschland ermittelter Trendindex des Zukunfts-Think-Tanks Forward 2 Business und der Managementberatung Trommsdorff + Drüner Innovation + Marketing Consultants GmbH. Aus der Befragung von 175 Führungskräften für Trendmanagement habe sich im dritten Quartal 2009 ein moderat steigender Trendindex von 120 ergeben.

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Danach stiegen die Ausgaben für Trendmanagement-Budgets in den vergangenen Monaten bereits in 35 Prozent der Unternehmen verschiedener Branchen. Zudem würden weitere 40 Prozent der Betriebe Investitionen in Trends für 2010 aufstocken wollen. Demgegenüber kürzten lediglich 20 Prozent der Unternehmen die Trendmanagement-Ausgaben krisenbedingt. Für zwei Drittel aller Unternehmen seien Trends vor allem zur Unterstützung von Innovationsprozessen und zur Entwicklung von Unternehmensstrategien relevant. Im Vordergrund stünden dabei mittelfristige Trends mit einem Horizont von einem halben bis zu fünf Jahren. Während Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern Trendmanagement strategisch betreiben, würden für kleine Unternehmen eher kurzfristige Trends im Fokus stehen.

Als wichtigster Trend werde mit 83 Prozent der Wechsel des Innovationsparadigmas von reiner Leistungssteigerung zu nachhaltiger Effizienz begriffen. Für 75 Prozent der Unternehmen ist auch der Trend zum aktiven, individuellen und intelligenten Dialog mit Kunden über alle Kanäle hinweg treibend. Der Open-Innovation-Trend sei für 56 Prozent der Unternehmen interessant. Darüber hinaus spielten eigene, interne Trendabteilungen eine wesentliche Rolle für das Innovationsklima von Unternehmen, worüber bereits mehr als 44 Prozent aller befragten Unternehmen verfügen. Bei weiteren 12,5 Prozent befände sich der Aufbau einer internen Trendabteilung in Planung, weil diese Querschnitts-Abteilungen den kontinuierlichen Innovationsprozess offenbar gewährleisten und alle Fachabteilungen unterstützen.

Gleichzeitig werde das interne Trendmanagement verstärkt von externen Dienstleistern unterstützt, die derzeit 70 Prozent der befragten Unternehmen zu Trendthemen in Anspruch nehmen. In größeren Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern sei die Zusammenarbeit mit externen Trendagenturen mit 80 Prozent noch stärker ausgeprägt. Allerdings würden die Ausgaben für Trendmanagement im Vergleich zu klassischen Marktforschungsaufgaben nach wie vor hinterherhinken, da 55,7 Prozent der Unternehmen weniger Geld für externe Trendexpertise ausgeben als für Marktforschung.

www.forward2business.com

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