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Tragbare Navigationsgeräte erreichen Rekordzuwachs

Deutsche Konsumenten kauften 2006 viermal mehr tragbare Navigationsgeräte als im Vorjahr. Marktbeobachter sprechen bei diesem Produktbereich bereits von einem Massenmarkt. Auf jeden Fall ist er ein bedeutender Umsatzträger innerhalb der Unterhaltungselektronik.

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Zu diesem Ergebnis kommt die GfK Marketing Services bei einer Analyse des Abverkaufs tragbarer Navigationsgeräte in 13 westeuropäischen Ländern. Danach lag der Gesamtabsatz in Westeuropa im Jahr 2006 bei 7,6 Millionen Geräten. 2007 wird diese Zahl nach Schätzungen auf 11,8 Millionen steigen. In Deutschland gingen im vergangenen Jahr zwei Millionen tragbare Navigationsgeräte über den Ladentisch – das sind viermal mehr Geräte als noch 2005. Damit führt Deutschland zwar die Rangliste der insgesamt verkauften Stückzahlen an, liegt aber hinsichtlich des Zuwachses von 300 Prozent hinter Spanien und Österreich auf Platz 3.

Wie die Forscher berichten, wuchs durch den Einfluss der portablen Navigationsgeräte der Umsatz im Bereich In-Car-Electronics Westeuropas im Vergleich zu 2005 um mehr als 40 Prozent. Den größten Wert auf Details legen Konsumenten in Belgien – hier sind drei Viertel der Geräte mit detaillierten Europakarten ausgestattet. Knapp zwei Drittel der tragbaren Navigationssysteme in der Schweiz zeigen genaue Karten von ganz Europa, 61 Prozent in Deutschland und etwas mehr als die Hälfte in Österreich.

Die Absatzwege unterscheiden sich in den einzelnen Ländern deutlich: In Deutschland werden etwa zwei Fünftel der Geräte im Elektrofachhandel verkauft, der damit den bedeutendsten Distributionskanal darstellt. Rund ein Viertel wird über Lebensmitteldiscounter vertrieben, knapp ein Zehntel werden über Versandhäuser, Onlinespezialisten und Kaufhäuser verkauft. In Großbritannien hingegen teilen sich der Elektrofachhandel, der Autozubehör-Einzelhandel sowie Verbrauchermärkte, Warenhäuser und der Onlineversand den Markt der tragbaren Navigationsgeräte zu rund je einem Drittel auf.

Mit 47 Prozent spielt in Frankreich der Elektrofachhandel die größte Rolle, gefolgt von Verbrauchermärkten mit etwa einem Viertel und dem Autozubehör-Einzelhandel mit 16 Prozent. In der Schweiz vereinigt der Elektrofachhandel über zwei Drittel auf sich, gefolgt von Verbrauchermärkten, Waren- und Versandhäusern mit einem Fünftel Marktanteil. Mit 87 Prozent werden in Österreich die meisten tragbaren Navigationsgeräte ebenfalls über den Elektrofachhandel verkauft.

www.gfk.de

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