Suche

Anzeige

Suchmaschinenoptimierung lässt zu wünschen übrig

Die meisten der 30 größten DAX-Unternehmen sind nicht bereit für das mobile Web und nur mangelhaft auf den Trend vorbereitet, der mit dem vermehrten Einsatz von Smartphones eingesetzt hat. Das ermittelte die Online Marketing Solutions AG, indem sie in einer Studie die mobilen Webseiten der größten DAX-Konzerne auf deren Search Engine Optimization (SEO)-Tauglichkeit überprüfte.

Anzeige

Danach besitzen nur 14 der 30 größten DAX-Unternehmen mobile Webseiten und erfüllen lediglich vier davon ausreichende SEO-Kriterien. Und das, obwohl das mobile Internet genauso boomt wie der Verkauf von Multimedia-Handys. Beispielsweise erwarte der Branchenverband Bitkom, dass 2010 rund 8,2 Millionen Smartphones abgesetzt werden. Dies wären 47 Prozent mehr als noch 2009. „Mobiles Surfen ist der Trend, dabei lässt aber die Suchmaschinenoptimierung der Angebote zu wünschen übrig“, sagt Niko Bardowicks, Vorstand der Online Marketing Solutions AG. Unternehmen, die derzeit kein mobiles SEO betreiben, würden es in Zukunft schwer haben, aufzuholen.

Zur Auswertung seien die Webseiten der 30 umsatzstärksten an der deutschen Börse gelisteten Unternehmen herangezogen und über ein Apple iPhone sowie ein HTC Desire aufgerufen worden. Anschließend wurden etwa die SEO-Eignung des Domainnamens, die direkte Umleitung auf die mobile Webseite und die Ladezeit der Seite ausgewertet. Aber auch die Optimierung der Metatags, die Backlinks, das Vorhandensein eines Links zur Webseite, die Suchbegriffsdichte sowie das Vorhandensein von mobilen Landingpages wurde überprüft.

Von den 14 Unternehmen mit mobilem Webauftritt verfügten nur 50 Prozent über einen aus SEO-Sicht sehr gut bis gut geeigneten Domainnamen wie „domain.de“, „m.domain.de“ oder „mobile.domain.de“. Die restlichen Firmen wählten mit „domain.mobi“ einen weniger zweckmäßigen Domainnamen, da dieser eine neue Domain, keine Subdomain, darstelle. Alle Backlinks und das damit verbundene Vertrauen aus der Standard-Homepage müssten hier somit neu aufgebaut werden. Nur fünf Webseiten (Bayer, Beiersdorf, Daimler, Lufthansa, Deutsche Post) der mobil vertretenen DAX-Unternehmen luden bei beiden Handys direkt und schnell. Bei den restlichen gelangten Nutzer auf die verkleinerte HTML-Seite und mussten oft lange auf den Seitenaufbau warten. Darüber hinaus mussten Nutzer dann in Artikel hinein zoomen und hatten keine Möglichkeit, von dort aus auf die optimierte mobile Webseite zu gelangen. Hier müsste zumindest eine Browserweiche zur automatischen Umleitung auf die mobile Webseite installiert werden.

Eine wichtige SEO-Maßnahme auf HTML-Webseiten sowie auf mobilen Webseiten sei die Anpassung der Suchbegriffsdichte. Nur bei vier der DAX-Unternehmen sei ihr Firmenname mit einer Dichte von zwei bis drei Prozent im Inhalt der mobilen Webseite enthalten. Die SEO-Vorgabe von drei bis fünf Prozent erfüllten lediglich BASF mit einer Dichte von 3,32 Prozent, BMW mit 2,97 Prozent, Lufthansa mit 2,83 Prozent und Bayer mit 2,09 Prozent (ungefähre Werte). Bei den Metatags hätte einzig die Lufthansa alle Hausaufgaben gemacht und Meta-Title, Description sowie Keywords in den Seitenquelltext eingetragen. Mobile Landingpages wiesen acht der mobilen DAX-Unternehmen vor.

Unternehmen, die mobile Dienstleistungen anbieten, wie Lufthansa (Mobile Check-In), Deutsche Bank (Mobile Banking) und Deutsche Post (Mobiler Schreibcenter) erzielten entsprechend gute Ergebnisse. Zudem seien hier aber auch Beiersdorf („Karriere“), Deutsche Telekom („Corporate Responsibility“) und Siemens („Siemens Hausgeräte“) gut vertreten. Mit Abstand am besten für das mobile Web gerüstet sei die Lufthansa, gefolgt von Beiersdorf, Daimler Benz und der Deutschen Post. Der Einstieg ins mobile SEO erweise sich auch für Konzerne ohne mobile Dienstleistungsangebote als unabdingbar, denn laut Prognosen soll sich die Zahl der mobilen Internetnutzer in Europa bis zum Jahr 2014 verdreifachen.


www.online-marketing-solutions.com

Kommunikation

Apple- gegen Android-Nutzer: So sehr turnen alte Smartphones Frauen ab

So geht es tatsächlich zu auf dem Dating-Markt im Jahr 2018: Besitzt man ein altes Smartphone, kann es sein, dass die Frau nie wieder anruft. Das Smartphone hat einen maßgeblichen Anteil an der Begehrlichkeit bei der Partnerwahl. Das will das Tech-Wiederverkaufsportal Decluttr in einer Studie herausgefunden haben: So hätten iPhone-Besitzer die besseren Aussichten, einen Partner zu finden als Android-Nutzer. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Mit Livestreaming Millennials erreichen: Fünf Tipps für einen reibungslosen Livestream

„Bloß nichts verpassen!“ Bei den Vertretern der Millennial-Generation ist die so genannte ‚Fear…

Die Grundbausteine des Marketings: Mehr Kritik wagen!

Frage an Radio Eriwan: „Wäre Kritik am Marketing.“ Antwort: „Ja, aber es wäre…

Amazon hat am Prime Day 2018 mehr als 100 Millionen Produkte verkauft

Prime Day bedeutet 36 Stunden bei Amazon shoppen. Anfang der Woche war es…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige