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Startschuss für eine branchenweite internationale Expertenbefragung

Verschiedene Standards und Begriffe für relevante Messgrößen erschweren das Planen und Umsetzen internationaler Online-Kampagnen. Eine Initiative der EIAA (European Interactive Advertising Association) und des IAB Europe (Internet Advertising Bureau Europe) will das ändern.

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Ziel des im Oktober 2007 gestartete MIA-Projekt (Measurement of Interactive Audience) ist es, einheitliche, internationale Richtlinien und Standards für die Reichweitenmessung im Internet zu entwickeln, die die Mediaplanung von länderübergreifenden Online-Kampagnen vereinfachen und optimieren. Gerade startet das zweite Teilprojekt der Gemeinschaftsinitiative.

Eine branchenweite internationale Expertenbefragung soll den Einsatz und die Anwendung von Systemen zur Messung von Online-Reichweiten und -Nutzungsaufkommen ausloten. Die Erhebung startet neben Deutschland gleichzeitig in 18 weiteren Ländern (Australien, Brasilien, China, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, den Niederlanden, Polen, Russland, Schweden, Spanien, Süd-Korea, Türkei und den USA).

Zweck der Untersuchung ist es, aus der gesamten Online-Mediaindustrie – von Werbetreibenden, Mediaagenturen und Medienanbietern bis zu Netzwerken und Vermarktungsorganisationen – Einschätzungen und Beurteilungen einzusammeln, um zu ermitteln, welche Messansätze und -methoden die Online-Mediaindustrie bevorzugt einsetzt, womit die Nutzer dieser Systeme zufrieden sind und wo Verbesserungsbedarf besteht und wohin sich die Messsysteme künftig entwickeln müssen, um den aus der dynamischen Entwicklung des Internets resultierenden veränderten Anforderungen auch weiterhin Genüge zu leisten.

Die Ergebnisse der Untersuchung bilden dann die Grundlage für einheitliche internationale Richtlinien und Standards, die die Transparenz, Vergleichbarkeit, Konsistenz und übereinstimmende Zählbarkeit von Planungsdaten für eine länderübergreifende Online-Mediaplanung im Rahmen internationaler Kampagnen sicherstellen sollen. Interessierte können die Befragung auf der Webseite des MIA-Projektes einsehen.

Die internationale Expertenbefragung ist das zweite wichtige Teilprojekt innerhalb des MIA-Projektes. Sie ergänzt das bereits erarbeitete und veröffentlichte Glossar („Dictionary of Definitions“) zu den unterschiedlichen Methoden der Nutzungserhebung (nutzerzentriert und seitenzentriert). Im Rahmen des Glossars wurde das komplette Spektrum der weltweit unterschiedlich verwendeten Fachbegriffe und Definitionen vorab erfasst und miteinander verglichen, um sie für die weiteren Diskussionen und Ausarbeitungen transparenter und verständlicher zu machen.

Im Zuge der Umsetzung der zweiten Projektstufe haben die MIA-Verantwortlichen jetzt auch das Projektteam personell verstärkt. Ab sofort wird die Britin Elizabeth Van Couvering das Gemeinschaftsprojekt von EIAA und IAB Europe als neue Projektmanagerin unterstützen. Die Online- und Marktforschungsexpertin kann auf rund 15 Jahre berufliche Expertise aus ihrer Tätigkeit bei Werbe- und Internetdesign-Agenturen, Internetunternehmen sowie in der Marktforschung zurückgreifen.

Van Couvering wird ihre Aufgaben in enger Abstimmung mit dem Vorstand des MIA-Projekts – Alison Fennah, Executive Director der EIAA, und Thomas Duhr, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des IAB Europe und Vorstandsvorsitzender der AGOF – wahrnehmen, der für die Inhalte und Umsetzung des MIA-Projektes verantwortlich ist. Unterstützt werden sie von Anita Caras (Market Insight Lead EMEA bei Microsoft Advertising), Jürgen Sandhöfer (stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AGOF) und Richard Foan (Managing Director ABCe, Chairman JICWEBS und IFABC WWW Standards).

„Die aktuelle Umfrage ist ein weiterer großer Schritt zur Verbesserung des Stellenwerts des Online-Marketings“, erklärt Alison Fennah, Co-Chairman des MIA-Projektes und Executive Director der EIAA. „Seit Beginn des Projekts haben wir bereits wichtige Prozesse angeschoben und mit der Verstärkung von Elizabeth Van Couvering als Projektmanagerin werden wir diese Entwicklung weiter vorantreiben. Vor allem ihre Branchen-Expertise und ihre umfangreichen Marktforschungskenntnisse werden dabei von großem Wert sein.“

„Nach wie vor liegt der Fokus unserer Arbeit auf der weiteren Vereinfachung des länderübergreifenden Mediaplanungsprozesses für Online-Kampagnen“, ergänzt Thomas Duhr, Co-Chairman des MIA-Projektes und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des IAB Europe. „Die Umfrageergebnisse werden uns wichtige Erkenntnisse zur Einschätzung der aktuell verwendeten Planungspraktiken in den Agenturen sowie den dabei zu überwindenden Hindernissen liefern. Damit werden wir in der Lage sein, die für eine länderübergreifende Online-Mediaplanung dringend benötigten einheitlichen Standards und Richtlinien erarbeiten zu können.“

www.miaproject.org

www.eiaa.net

www.iabeurope.eu

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