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Sparkasse oder Internet – Frauen und ihre Finanzen

Über 60 Prozent der österreichischen Frauen bevorzugen den persönlichen Kontakt zur Filiale. Die Altersgruppe der 31-40jährigen ist stark bei den Direktbanken, die unter 30jährigen im Internet. Vier Kundinnenprofile geben Ansatzpunkte für maßgeschneiderte Angebote.

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Nach einer Befragung von über 2000 Österreicherinnen aller Altersgruppen und Einkommensschichten identifiziert das auf Banken spezialisierten Beratungsunternehmen Emotion Banking fünf Frauentypen: Danach zählen rund 31 Prozent aller Frauen zu den selbstbewussten, genussorientierten Jungen, die das Leben genießen, sich kaufen, was ihnen gefällt, gerne ausgehen und leidenschaftlich gerne im Internet surfen. Mit 64 Prozent unter 30-Jährigen ist diese Kundengruppe überdurchschnittlich jung. Sie ist oftmals Sparkassenkundin, würde am ehesten zu einer Direktbank wechseln, bevorzugt Vorsorge- und Pensionsversicherungsprodukte und nutzt gerne das Internetbanking.

Die sogenannte interessierte, aufgeschlossene Aktive (30 Prozent aller befragten Frauen) steht mitten im Leben und ist optimistisch. Sie geht gerne arbeiten, hegt Interesse für Kultur, Wirtschaft und Politik, achtet auf gesunde Ernährung und verhält sich umweltbewusst. In Finanzdingen versucht sie, das richtige Maß zu finden: sparen, aber auch ausgeben. An das Leistungsangebot der Bank stellt sie einen hohen Anspruch. Der Faktor Zeit ist für diese Typologie am wichtigsten. Sie ist Raiffeisen-, Volksbank- oder Erste Bank Kundin, würde am ehesten zur Sparkasse wechseln, bevorzugt Aktien, Fonds/Anleihen und besucht gerne die Filiale.

26,5 Prozent (davon 46 Prozent zwischen 41. und 50 Jahre) zählen zu der Gruppe der konservativen Traditionellen. Frauen dieses Clusters gehen nur ungern Risiken ein – auch nicht in Finanzdingen. An Bewährtem wird festgehalten. Sie „tut sich nicht gerne“ hervor, engagiert sich am ehesten in sozialen Bereichen und lebt mit und für ihre Familie. Sie legt besonderen Wert auf eine langfristige Bankbeziehung und ist prinzipiell loyal. Nachdem aber gerade dieser Frauentyp besonders auf den Preis achtet, liebäugelt sie immer wieder mit Konkurrenzangeboten. Sie ist Raiffeisen- oder Sparkassenkundin, würde am ehesten zu Raiffeisen wechseln, bevorzugt Unfall/Krankenzusatz-versicherungen und Kreditkarten und besucht gerne die Filiale bzw. SB-Zone.

Schließlich führt die ältere Zurückgezogene (12,2 Prozent, davon 46 Prozent über 60) ein eher einfaches, bescheidenes Leben. Sie leben voll und ganz für ihre Familie. In bankspezifischen Fragen gehen sie kaum Risiken ein. Sie sind Bawag/Psk Kundinnen, bevorzugen Sparbücher und Bausparen und wickeln ihr Bankgeschäft ausschließlich über die Filiale ab. Interessant ist jedoch, dass sie einen abwechslungsreichen und angenehmen Erlebnischarakter bei ihrer Bank suchen.

www.emotion-banking.at

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