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Sieben wichtige Learnings, damit der Beacon-Einsatz gelingt

DIe “mobile Revolution” ist in vollem Gange. Doch viele Unternehmen unterschätzen immer noch Apps © Fotolia 2015

In der Branche wird heiß diskutiert: Werden sich Beacons in Deutschland langfristig durchsetzen – oder bleibt von der anfänglichen Begeisterung am Ende nicht viel über? Die ersten Beacon-Projekte zeigen das große Potential der Technologie – aber auch, dass die Theorie der Praxis noch Hausaufgaben überlässt. IntelliAd-COO Mischa Rürup erläutert worauf es beim Beacon-Start ankommt.

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Von Gastautor Mischa Rürup 

Während die gute Nutzer-Resonanz zum Start Mut macht, gibt es häufig noch technische Kinderkrankheiten.

1. Mobilfunkempfang vor Ort

Falls die Signalstärke für das Gros der Ladenbesucher nicht ausreicht, sollten die Geschäfte lieber kostenloses WLAN anbieten. So kann die App direkt im Laden heruntergeladen werden und Kunden können Features ohne Rücksicht auf beschränkte Datenvolumina nutzen.

2. Im Laden sollten Beacons individuell eingemessen sein

Erste Pilotprojekte haben gezeigt, dass Hindernisse und Materialien wie Stahl, beschichtetes Glas, Beton und selbst die Menge der Ladenbesucher die Signalreichweiten der Beacons verändern können. Ein individuelles Einmessen der Sender gewährleistet, dass es keine Überlappungen oder Überstrahlungen gibt.

3. Daten-Sicherheit spielt eine enorm wichtige Rolle

Ein Unternehmen sollte stets sicherstellen, dass es die Hoheit über die eignen Daten besitzt. Dazu gehört eine sichere Verschlüsselung von Daten und Beacon-ID.

4. Unterstützt unterschiedliche Ziele…

… Zum Beispiel Nicht-Käufer beim Verlassen des Ladens ansprechen, unschlüssige Kunden beraten und über Heatmaps wertvolles Feedback zur Nutzung der Läden liefern. Dazu braucht es eine ganzheitliche Strategie und entsprechendes Beacon-Placement im Store. Beacons sollten auf alle Fälle in eine übergreifende und maßgeschneiderte Marketing-Strategie eingebettet werden, die ein ganzheitliches Multichannel Tracking umfasst. So kann sichergestellt werden, in welchem Maß die Beacons genutzt werden und ob sie im kanalübergreifenden Zusammenspiel die gesteckten Ziele hinsichtlich Kundenbindung und Absatzsteigerung erreichen.

5. Der Mehrwert der Beacons-Nutzung dem User deutlich machen

Man darf dem User nicht das Gefühl suggerieren, dass ihm nur etwas verkauft werden soll. Produktberatung oder In-Store Navigation schaffen ein attraktives Zusatzangebot für Kunden, damit diese Ihre App gerne nutzen.

6. Awareness am POS

Ladenbesucher sollten vor Ort auf den Mehrwert der Beacons aufmerksam gemacht werden – zum Beispiel mit Aufstellern oder Hinweisschildern. Auch der Vermerk auf Aktivierung von Bluetooth, um Signale empfangen zu können, ist eine unterstützende Maßnahme. Aber bitte beachten, dass der User nicht mit Pushnachrichten bombardiert sondern selektiv mit relevanten Inhalten angesprochen wird, sonst schaltet er schnell ab.

7. Neue Technik will erklärt und verstanden sein

Viele Unternehmen vergessen bei der Installation das eigene Personal zu schulen. Doch Akzeptanz für Beacons erreicht man nur wenn die eigenen Mitarbeiter erklären können, was Beacons sind, welchen Mehrwert die kleinen Leuchtfeuer liefern und dass nichts gegen den Willen der Nutzer passiert.

 

MischaRürupZum Autor: Dipl. Inf.-Wirt. (TH) Mischa Rürup ist Geschäftsführer und COO der intelliAd Media GmbH. Er ist verantwortlich für die Produktentwicklung mit dem Fokus auf Multichannel-Optimierung und Customer-Journey-Tracking. Zuvor war er als Business-Developer bei der MIVA GmbH in Hamburg tätig.

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