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Sie snappen 30 Minuten am Tag: Snapchat meldet fünf Millionen deutsche Nutzer

Die App mit dem Geist und ihren hunderten Emoticons: Snapchat begeistert vor allem junge Nutzer

Auf der diesjährigen Dmexco ist ein Newcomer vertreten, der in den vergangenen beiden Jahren viel Aufsehen in der Social Media Branche erregt hat: Snapchat. Deutschland-Chefin Marianne Bullwinkel nutzte die Digitalmesse für ihren ersten öffentlichen Auftritt und brachte Zahlenmaterial mit, das darüber aufklärt, wie die fünf Millionen tägliche Nutzer in Deutschland snappen.

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Das Zahlenmaterial ist vor allem deshalb spannend, da die Konkurrenz aus dem Hause Facebook (Facebook und Instagram) den Druck auf Snapchat weiter erhöht. Nach wie vor beziffert Snap, das Unternehmen hinter Snapchat, die täglichen Nutzer auf fünf Millionen. Die Zahl stammt aus dem Monat Juni, als Snapchat zum ersten Mal Zahlen für den deutschen Markt genannt hatte. Weitere Angaben machte Bullwinkel zur Nutzungsdauer: Im Vergleich zum vergangenen Quartal soll sie sich pro Tag um fünf Minuten auf 30 Minuten erhöht haben. Nutzer unter 25 Jahren sollen über den Tag verteilt rund 40 Minuten bei Snapchat reinschauen.

60 Prozent sind tatsächlich aktive User

Von den fünf Millionen täglichen Nutzern seien 40 Prozent, und damit fast die Hälfte, unter 18 Jahre alt. Eine Aufschlüsselung der Nutzer höherer Altersklassen liefert Snap nicht. Rund 60 Prozent der fünf Millionen seien allerdings aktive Nutzer, schauen also nicht nur bei Snapchat rein, sondern produzieren auch Content.

Ebenfalls keine Angaben macht Snap zum Medienprogramm Snapchat Discover, das in diesem Jahr gestartet ist. Aus der deutschen Medienindustrie sind neben Bild und Spiegel Online auch Vice und der Sportsender Sky dabei. Wie erfolgreich die Produzenten bei Snapchat sind, ist offiziell nicht bekannt. Aus einzelnen Redaktionen heißt es aber, dass man mit der Reichweite durchaus zufrieden sei.

Weltweit verzeichnet Snapchat nach Unternehmensangaben 173 Millionen tägliche Nutzer, wovon 57 Millionen aus Europa stammen sollen. Als größte Märkte gelten Großbritannien und Frankreich.

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