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Schweizer Uhren als Diamant der Wirtschaft

Der Wirtschaftsminister der Eidgenossen, Johann Schneider-Ammann, adelte die eigene Uhrenindustrie mit ihren bekannten Marken als "Diamant in der Schweizer Wirtschaftskrone". Dies sagte er als Eröffnungsredner der weltweit wichtigsten Messe für die Uhren- und Schmuckindustrie. Die "Baselworld" hat am vergangenen Donnerstag eröffnet und dauert noch bis zum 15. März. Unter den Ausstellern finden sich alle namhaften Edelhersteller von Breitling über Chopard bis Patek Philippe über Rolex und Zenith. Für die fast 2.000 ausstellenden Firmen und die mehr als 100.000 erwarteten Fachbesucher aus der ganzen Welt ist die Messe der entscheidende Branchen-Event des Jahres. Die Baselworld 2012 findet letztmalig in der bisherigen Konstellation statt.

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Die Bauarbeiten für den imposanten neuen Hallenkomplex, welcher zur Baselword 2013 in Betrieb genommen wird, gehen planmässig voran. Das Mittelstück des Neubaus ist schon errichtet. Nach der diesjährigen Messe wird die zweite Hauptbauphase beginnen: Zwischen April 2012 und Februar 2013 wird die Halle 3 und der Eingangsbereich der Halle 1 abgebrochen sowie der Neubau fertiggestellt.

Die schweizerische Uhrenindustrie hat als landesweit drittwichtigster Industriezweig ihr Exportvolumen im vergangenen Jahr um 19,2 Prozent auf 19,3 Milliarden Franken steigern können. Die in Basel vertretenen Schweizer Aussteller repräsentieren über 90 Prozent dieses Exportvolumens.

Trotz weltweiter Wirtschaftskrise konnte die Schweizer Uhrenindustrie ihre Exporte steigern. Auf dem chinesischen Markt betrug das Wachstum sogar 48 Prozent. Die drei grössten Märkte waren Hong Kong mit mehr als 20 Prozent der Exporte, die USA und eben China. Unter den 15 grössten Märkten wurden nur in Italien und Spanien keine zweistelligen Wachstumsraten erreicht.

Laut des Verbandes der schweizerischen Uhrenindustrie blieb der Trend mit zweistelligen Wachstumsrate das ganze Jahr über konstant, ausser im Juni. Die stärkste Zunahme – mehr als 30 Prozent – verzeichnete die Branche in den Monaten April und May. Aber das vierte Quartal mit den drei stärksten Monaten war die beste Periode in der Geschichte der Schweizer Uhrenexporte.

Zum Vergleich: Die Exporte der gesamten Schweizer Wirtschaft nahmen im vergangenen Jahr nur um 2,1 Prozent auf 197,6 Milliarden Franken zu und blieben fast neun Milliarden Franken unter dem Wert von 2008.

www.baselworld.com

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