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Schnäppchen-Jagd findet häufig mobil statt

Deutsche Verbraucher setzen auf ihrer Jagd nach Shopping-Schnäppchen zunehmend auf Performance Marketing-Apps. 52 Prozent aller Einkäufer mit mobilem Internetzugang haben bereits heute mindestens eine entsprechende App auf ihrem Smartphone installiert, wie die internationale Studie der Insight Unit von Tradedoubler mit dem Titel „Mobile & das digitale Shopping-Erlebnis“ zeigt.

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Preisvergleich-Apps sind bei deutschen Verbrauchern mit Abstand am beliebtesten. 34 Prozent haben eine solche App installiert, gefolgt von Gutschein/Voucher Code-Apps (24 Prozent), Treue- oder Bonus-Apps (21 Prozent), Schnäppchen/Group-Buying-Apps (17 Prozent) und Cashback-Apps (14 Prozent). Diese Zahlen decken sich laut Tradedoubler mit den Werten aus anderen europäischen Ländern.

Die Suche nach dem günstigsten Preis

Die Studie zeigt, welche besondere Rolle der Preis für deutsche Verbraucher spielt: 73 Prozent der Befragten hierzulande nutzen ihr Smartphone noch im Geschäft, um nach einem besseren Preis zu suchen. Von den Verbrauchern, die ihr Mobilgerät im Geschäft nutzen, haben 60 Prozent bereits beim stationären Wettbewerb gekauft, weil sie hier mobil einen günstigeren Preis gefunden haben. 65 Prozent der Befragten haben nach ihrer Recherche zuhause online eingekauft, 46 Prozent direkt mobil. Deutsche Verbraucher zeigen somit ein besonders preisbewusstes Verhalten, das in allen diesen Bereichen über dem europäischen Durchschnitt liegt.

Für die Schnäppchenjäger spielen Rabatt- und Gutschein-Code-Apps eine wichtige Rolle. 52 Prozent der Befragten in Deutschland suchen aktiv nach Gutschein-Codes, 45 Prozent lösen regelmäßig Codes ein, die sie auf ihr Handy geschickt bekommen haben. Diese Codes können oftmals sowohl online als auch im Geschäft eingelöst werden. Das macht sie zu einem wichtigen Instrument für Händler, um Verbraucher zurück in den Laden zu locken.

Kampagnen für „mobile Verbraucher“

„Die Schnäppchen-Jagd findet heute mobil statt. Marken laufen Gefahr Kundschaft zu verlieren, wenn sie den mobilen Verbraucher nicht mit relevanten Kampagnen und Performance Marketing-Modellen erreichen. Gerade bei mobilen Apps gibt es noch viel Nachholbedarf, weil der Verbraucher diese Anwendungen heute erwartet und nachfragt“, sagt Björn Hahner, Country Manager Deutschland bei Tradedoubler. Er beobachtet zudem, dass bekannte Händler an Dominanz im stationären Handel verlieren. Das liege an der wachsenden Bedeutung von Preis, Leistung und Kanalvielfalt für die Verbraucher. Dies könne Auswirkungen auf die Markenloyalität haben, in die sowohl Händler als auch Markenartikler viel Geld investieren. Auf diesen Wandel sollten sich alle Beteiligten einstellen.

Auch die jüngsten Zahlen aus dem Tradedoubler-Netzwerk sprechen für die Nutzung mobiler Performance Marketing-Seiten und -Apps im Marketing-Mix. So stieg das Kaufvolumen im mobilen Performance-Netzwerk im ersten Quartal 2013 im Jahresvergleich um 187 Prozent.

Für die Studie wurden 2.500 Smartphone Nutzer, die mindestens einmal im Monat online einkaufen, in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Spanien, Schweden und Polen befragt.
Das Whitepaper zur internationalen Tradedoubler-Studie steht im Internet zum Download bereit:
www.tradedoubler.com/de/performance-mobile

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