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Rewe-Gruppe steigt in den russischen Markt ein

Als führender deutscher und europäischer Lebensmittelhändler wird die Rewe-Gruppe nun auch den russischen Markt erschließen. Im Rahmen eines Joint Venture mit der Marta-Gruppe aus Moskau will das Unternehmen eine Supermarktkette in der Russischen Föderation aufbauen.

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Die beiden Unternehmen werden in den nächsten drei bis fünf Jahren eine halbe Milliarde Dollar in ein Gemeinschaftsunternehmen investieren. An der gemeinsamen Firma Billa Russia, in die
die Marta Holding ihre Einzelhandelsaktivitäten eingebracht hat, hält die Rewe-Gruppe 75 Prozent, die Marta-Gruppe 25 Prozent. Bislang von Marta betriebene Supermärkte werden auf das Logo „Billa“
umgestellt.

Bis Ende dieses Jahres will das neue Unternehmen mindestens 20 Billa-Supermärkte in Moskau umstellen oder neu eröffnen. Die modernen Supermärkte bieten auf Verkaufsflächen von bis zu 2 500 Quadratmetern ein umfassendes Lebensmittelsortiment. Gerade für die qualitative Nahversorgung der Bevölkerung rechnen sich Rewe und Marta für den Billa-Supermarkt gute Zukunftschancen im wachsenden Wettbewerb mit anderen Vertriebsformaten sowie nationalen und internationalen Konkurrenten.

Die Rewe-Handelsgruppe ist mit ihren Supermärkten und Verbrauchermärkten (Rewe, miniMAL, toom), Discountmärkten (Penny) und Cash&Carry-Märkten (Fegro/Selgros) der zweitgrößte Lebensmittelhändler in Deutschland. Mit insgesamt 11 500 Einzelhandelsgeschäften, mehr als 250 000 Beschäftigten und einem
Gesamtumsatz von rund 40 Milliarden Euro in 13 Ländern Europas zählt die Rewe zur Spitzengruppe des europäischen Handels. In Osteuropa ist die Gruppe bislang mit miniMAL-, Billa-, Penny- und Selgros-Märkten
in Polen, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Kroatien, Rumänien, Bulgarien und der Ukraine vertreten. Im Jahre 2003 konnte die Rewe alleine in diesen Ländern ihren Umsatz auf 2,4 Milliarden Euro steigern.

www.rewe.de

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