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Ravensburger entwickelt sich vom Verlag zum Markenartikler

Im Weihnachtsgeschäft erzielt Deutschlands führender Hersteller von Spielen und Kinderbüchern die Hälfte aller Erlöse. Doch das Traditionsunternehmen hat in 130 Jahren gelernt, sich anzupassen und Zukunft zu gestalten, bezeugt Karsten Schmidt als Vorstandsvorsitzender der Ravensburger AG.

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„Das Zusammenwachsen von Buch und Spiel eröffnet uns die Chance, den Vertrieb gleich über zwei Handelskanale anzugehen“, sagt der Ravensburger-Chef. In den vergangenen zehn Jahren sei das Geschäft von zwei wesentlichen Anpassungsthemen beeinflusst worden – vom digitalen Spielen und vom digitalen Drucken, das technologisch anspruchsvoll sei. Sein Credo für Ravensburger lautet: „Wir entwickeln uns vom Verlag zum bedarfsorientierten Markenartikler.“

Bekannte Inhalte neu aufbereitet

Aber wie managt Ravensburger die Balance zwischen Tradition und Fortschritt bei zunehmend schnellen Veränderungen? Für Schmidt muss man dazu frühzeitig erkennen, was sich verändert. Für das Ravensburger-Angebot änderten sich weniger die Inhalte, sondern vielmehr die Arten der Aufbereitung und der Vertriebskanäle. Das Spiel „Labyrinth“ funktioniere genauso gut als App. Eher müsse man aufpassen, nicht zu viel zu verändern, und sich auf den Kern des Inhalts konzentrieren. „Wir sind Weltmeister in Inhalten. Die Ausgabemedien ändern sich, aber ein Großteil bleibt haptisch. Doch je älter die Zielgruppe, desto mehr hybrider und digitaler Produkte bedarf es“, sagt Schmidt.

Das ausführliche Interview mit Karsten Schmidt lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 12/2013 von absatzwirtschaft – Zeitschrift für Marketing, die Sie in unserem Onlineshop erhalten.

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