Suche

Anzeige

Privatkunden werden wieder von Banken anvisiert

Überzeugende Konzepte fehlen allerdings, wie eine Exklusivstudie der Unternehmensberatung Simon-Kucher im Auftrag der Wirtschaftswoche zeigt. Danach hätten 71 Prozent der rund 230 befragten hochrangigen Manager von privaten Banken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken angegeben, mit besonderen Vertriebsaktionen zur Kundengewinnung reagiert zu haben.

Anzeige

Dies würde die Mehrheit der Befragten für noch wichtiger halten als Kosten zu sparen oder ihre Produkte anzupassen. Mit Kampfpreisen würden ganze 23 Prozent arbeiten. Dass der Wettbewerb bereits ruinöse Züge angenommen habe, bilanzierten 88 Prozent der Banker. Besonders heftig tobe der Kampf bei Tagesgeld und Girokonten. Die Verdienstspannen in Deutschland lägen im europäischen Vergleich schon seit vielen Jahren niedrig, weil der Wettbewerb hier besonders hart sei. Beispielsweise würden mehr als 2000 Kreditinstitute um die Gunst der Kunden auf dem insgesamt stagnierenden Markt kämpfen. Die fünf größten Banken kämen zusammen auf einen Marktanteil von lediglich 20 Prozent.

Gerade neue Anbieter würden oft mit aggressiven Angeboten um Kunden werben. So gäben auch 40 Prozent der Befragten zu, negativ von der Krise betroffen zu sein. Mehr als zwei Drittel rechneten damit, dass der Tiefpunkt der Finanzkrise frühestens 2010 erreicht sein wird. Für einige Produkte, darunter vor allem Zertifikate, würden die Banken sogar in besseren Zeiten keine Erholung mehr erwarten. Wie wichtig Bankinstituten das Geschäft am Schalter sei, zeige ihre Personalplanung. So hätten 47 Prozent der Manager angegeben, dass sie derzeit insgesamt zu viele Beschäftigte haben. Klare Ausnahme sei der Vertrieb: Den wollten 42 Prozent ausbauen und dabei neue Stellen schaffen. Bei vielen Wachstumsplänen gehe es jedoch oft um die reine Menge. „Die Zahlen über Neukunden sagen aber nichts darüber aus, wie viel die Banken an diesen tatsächlich verdienen“, sagt Simon-Kucher-Berater Georg Wübker. Oft sei dies wenig bis gar nichts. Bei Werbekampagnen mit Sonderkonditionen würden sie sogar erst einmal drauf zahlen.

www.wiwo.de

Kommunikation

Fake-DJ statt Gigi D’Agostino: OMR-Chef Westermeyer entschuldigt sich für #Gigigate bei der Dmexco-Party

Mehr als 3.500 Menschen feierten in diesem Jahr bei der "OMR Aftershow" im Kölner Bootshaus mit Künstlern wie Samy Deluxe oder Oli P. den Abschluss der Dmexco. Und wurden – teils ohne es zu merken –Zeuge des "miesesten Partybetrugs des Jahres", wie die Bild titelt. Denn statt einem Auftritt von DJ Gigi D'Agostino präsentierten die Veranstalter ein Double – ein PR-Eigentor, das OMR-Chef Philipp Westermeyer in einer Kommunikationsoffensive zu erklären versucht. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Frust wegen Einmischung von Mark Zuckerberg: Instagram-Gründer verlassen Facebook und wollen neue Projekte starten

Die beiden Gründer der Plattform Instagram verlassen die Konzernmutter Facebook. Sie wollten nun…

Fake-DJ statt Gigi D’Agostino: OMR-Chef Westermeyer entschuldigt sich für #Gigigate bei der Dmexco-Party

Mehr als 3.500 Menschen feierten in diesem Jahr bei der "OMR Aftershow" im…

33 Milliarden für Pay-TV-Sender: US-Kabelgigant Comcast setzt sich in Übernahmeschlacht um Sky durch

Comcast hat die Milliarden-Übernahmeschlacht um den britischen Pay-TV-Sender Sky gewonnen. Das US-Unternehmen bot…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige