Suche

Anzeige

Preismanagement ist Chefsache

Viele Investitionsgüterhersteller halten es für notwendig, ihre Preisfindung zu verbessern. Doch nur wenige nutzen professionelle Ansätze. Das zeigt eine aktuelle Studie von Mercer Management Consulting.

Anzeige

Die Berater sprechen davon, dass bisher nur etwa sieben Prozent der Anbieter fortgeschrittene Methoden einsetzen. Bisher hätten Unternehmen versucht, ihre unbefriedigende Gewinnsituation vor allem über Kostensenkungen zu verbessern. Nach von ihnen erhobenen Daten nutzen heute 39 Prozent der europäischen Investitionsgüterhersteller Kostensenkungsprogramme. 36 Prozent versuchen, über höhere Absatzmengen günstigere Stückkosten zu erreichen. Ihre Preise optimieren 25 Prozent der Unternehmen, wobei aber lediglich sieben Prozent moderne Pricing-Instrumente einsetzen.

Die Berater weisen darauf hin, dass Preiserhöhungen einen weit geringeren Einfluss auf den Absatz haben, als viele Unternehmen befürchten. Für die Akzeptanz von Preiserhöhungen beim Kunden spielten innovative Pricing-Ansätze eine zentrale Rolle. Sie beruhten auf systematischen, durch Marktforschung unterlegten Modellen. „Die meisten Investitionsgüterhersteller sehen Preise als eine vom Markt vorgegebene Größe an, auf die sie nur wenig Einfluss nehmen können“, erklärt Branchenexperte und Mercer-Berater Thomas Kautzsch. „Doch bereits geringe Preiserhöhungen haben enorme Auswirkungen auf die Gewinnsituation.“

Bei der durchschnittlichen Umsatzmarge der Branche bringe eine einprozentige Preiserhöhung ein EBIT-Plus von 25 Prozent, während Fixkostensenkungen von einem Prozent den Vorsteuergewinn nur um zehn Prozent steigerten. Zudem seien die Kostensenkungspotenziale in der Branche bereits weitgehend ausgereizt und in vielen Fällen nur über schmerzhafte Einschnitte beim Personal zu realisieren.

Allein den 500 größten europäischen Investitionsgüterherstellern entginge heute in jedem Monat ein Profitpotenzial von einer Milliarde Euro. Mercer-Berater Kautzsch fasst zusammen: „Durch zu geringe Nutzung des Preishebels verschenken Unternehmen bis zu 25 Prozent ihres Profitpotenzials.“

www.mercermc.de

Kommunikation

Neue Werbung von Sixt ätzt über die Versetzung von Hans-Georg Maaßen

Sixt hat wieder zugeschlagen: Die Autovermietung hat die jüngste Entwicklung in der Causa Maaßen genutzt, um mit dem Noch-Verfassungsschutzpräsidenten zu werben. "Beförderung auf Knopfdruck", heißt es in der nun veröffentlichten Werbung, gebe es auch bei Sixt. Mit der provokanten Maaßen-Werbung hat Sixt nicht das erste Mal ein prominentes Gesicht als Motiv gewählt. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

„m/w/divers“, „m/w/x“: Wie Marken mit diskriminierungsfreien Job-Kampagnen für Vielfalt kämpfen

In Stellenanzeigen häufen sich die Bezeichnungen „m/w/i“, „m/w/d“, „m/w/inter“, „m/w/x“, „m/w/divers“. Auch Suchanfragen…

Werbeschmiede Jung von Matt gründet Tech-Ableger und startet mit einem Auftrag von Konzernriese Google

Die Werbeagentur Jung von Matt baut sein Geschäftsmodell aus: Mit der Gründung eines…

Dmexco-Fazit: Kein optimales WLAN, keine perfekten Vorträge, aber Top-Moderatoren und weniger Buzzwords

Zwei Tage Dmexco liegen hinter uns. Eine Zeit mit vielen Eindrücken, tollen Vorträgen,…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige