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Pirelli-Manager Gregorio Borgo: „Unsere Reifen sind mehr als nur Gummi“

„Pirelli konzentriert sich auf das Premium- und Prestigesegment“, bekräftigt Gregorio Borgo als General Manager Operations und wertet trotz einiger Reifenpannen das Engagement als Formel-1-Ausrüster als „großartigen Erfolg“. Allein in China habe der exklusive Liefervertrag für die Königsklasse des Motorsports die Marke Pirelli in der Markenbekanntheit vom fünften auf den zweiten Platz katapultiert.

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„Unser Image hat stark profitiert“, sagt Borgo. Im Interview mit absatzwirtschaft, zu lesen in der aktuellen Ausgabe 1/2-2014, bewertet er die Erfahrungen im Rennzirkus mit Ausnahme des Rennens in Silverstone als durchweg positiv.

Als Exklusiv-Lieferant habe der weltweit fünfgrößte Reifenhersteller aus Italien schon im ersten Jahr der Formel-1-Partnerschaft „einen fantastischen Return on Investment“ verzeichnet, unterstreicht der Pirelli-Manager: „Aus diesem Grund haben wir den Vertrag für weitere drei Jahre bis 2016 verlängert.“ Anspruchsvolle Technologie wie im Motorsport soll auch der Maßstab für die Produktqualität in den herkömmlichen Märkten sein: „Wir sehen unsere Produkte nicht einfach nur als ein Stück Gummi“, fordert Borgo für Pirelli eine Rolle als „Trendsetter und Innovationsführer“. So arbeiten die Ingenieure an Reifen, die kleinere Schäden selbst reparieren, oder im Lkw-Bereich an „Cyber“-Pneus, die den Reifendruck kontrollieren und helfen Pannen zu vermeiden.

Die Italiener geben ihrer Marke, was man für die Gebrauchsgüter ihrer Branche sonst kaum findet: Sex-Appeal. Allein mit dem limitierten Kultkalender, für den große Fotografen schon seit 50 Jahren die Schönen und Nackten ablichten, ist Pirelli ein aufsehenerregender Marketingcoup gelungen. In der künftigen Kommunikationsstrategie werde man deshalb neben der Formel 1 auch Kultur und Design nicht vernachlässigen, kündigt Borgo an und nennt konkret den Einstieg bei der Expo 2015 in Mailand. Zudem verfolge das Management mit großem Interesse die Entwicklung und den Erfolg des eigenen Flagship-Stores „Driver Center“ in der Main-Metropole Frankfurt und das damit verbundene Konzept.

Das Interview mit Gregorio Borgo lesen Sie in der heute erschienenen Ausgabe 1/2-2014 der absatzwirtschaft: www.absatzwirtschaft-shop.de.

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