Suche

Anzeige

Onlineshops schwächeln bei der Suche mit Filtern

Das Search Engine Optimization (SEO)-Potenzial, das „Faceted Navigation“ beziehungsweise die Suche mit Filtern für das Google-Ranking bietet, wird von sehr vielen Onlineshops derzeit noch nicht ausgenutzt. Dies zeigt ein bei 23 Onlineshops durchgeführter Test der Online-Marketing-Agentur Bloofusion.

Anzeige

Immer mehr Onlineshops böten die Suche mit Hilfe von Filtern an, damit Kunden schneller ein Produkt beispielsweise in Form von der passenden Marke, Farbe und Größe finden. Aber auch aus Suchmaschinenoptimierungssicht birgt die Filtersuche interessante Potenziale. „Die jeweiligen Filterseiten können auch für Suchmaschinen wie Google aufbereitet werden“, sagt Markus Hövener, geschäftsführender Gesellschafter und Head of SEO bei Bloofusion. Dank geschickter Implementierung und auf das Suchverhalten abgestimmter Filter könnten etwa viele Suchbegriffskombinationen abgedeckt werden.

Aus SEO-Sicht müssten aber bestimmte Voraussetzungen einer Website erfüllt sein, damit Suchmaschinen nicht überfordert werden. Dabei gelte es vor allem, die Anzahl der indexierbaren Seiten zu begrenzen, um ihnen nicht viele ähnliche oder sogar irrelevante Seiten anzubieten. Des Weiteren sei bei der Implementierung einer Faceted Navigation zu beachten, dass Suchmaschinen die Filter als Links erkennen können und dass die einzelnen Filterseiten auf das Suchverhalten der potenziellen Kunden hin optimiert werden.

Bloofusion überprüfte die Filtersuche von 23 Onlineshops wie zum Beispiel Globetrotter.de und Zalando.de aus verschiedenen Branchen anhand von acht SEO-Kriterien. Ein zentrales Ergebnis sei, dass bei vielen Onlineshops noch großes Steigerungspotenzial besteht. So erzeugten lediglich 21,7 Prozent von ihnen sprechende URLs für die Filterseiten und stellten nur 21,74 Prozent sicher, dass die Filterseiten in der Tiefe für Suchmaschinen beschränkt werden. Von den acht untersuchten Merkmalen wurden nur drei Kriterien von der einfachen Mehrheit der Shops erfüllt. Positiv aufgefallen sei hingegen, dass bei mehr als 86 Prozent der getesteten Shops sinnvolle Filter in Bezug auf das Suchverhalten vorhanden waren.

„Analysen zeigen, dass potenzielle Kunden in Suchmaschinen immer speziellere Suchanfragen stellen. Es wird nicht einfach nur nach „Tennisschuhe“, sondern auch nach „Tennisschuhe Adidas“ oder auch „Tennisschuhe Damen weiß“ gesucht“, schildert Hövener. Mit Faceted Navigation könne ein Unternehmen prinzipiell auf all diese Suchbegriffe abzielen. Es müssten allerdings einige wichtige Regeln beachtet werden, was von einem Großteil der Onlineshops zurzeit noch nicht getan werde. Der ausführliche Ratgeber „Faceted Navigation effektiv in Bezug auf SEO nutzen“ kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:

www.bloofusion.de/faceted-navigation

Kommunikation

Apple- gegen Android-Nutzer: So sehr turnen alte Smartphones Frauen ab

So geht es tatsächlich zu auf dem Dating-Markt im Jahr 2018: Besitzt man ein altes Smartphone, kann es sein, dass die Frau nie wieder anruft. Das Smartphone hat einen maßgeblichen Anteil an der Begehrlichkeit bei der Partnerwahl. Das will das Tech-Wiederverkaufsportal Decluttr in einer Studie herausgefunden haben: So hätten iPhone-Besitzer die besseren Aussichten, einen Partner zu finden als Android-Nutzer. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Die Grundbausteine des Marketings: Mehr Kritik wagen!

Frage an Radio Eriwan: „Wäre Kritik am Marketing.“ Antwort: „Ja, aber es wäre…

Amazon hat am Prime Day 2018 mehr als 100 Millionen Produkte verkauft

Prime Day bedeutet 36 Stunden bei Amazon shoppen. Anfang der Woche war es…

Nach Zuckerbergs Holocaust-Fauxpas: Facebook beseitigt Fehlinformationen, die zu Gewalt führen

Facebook wird bereits mit mehr als 600 Milliarden Dollar bewertet, doch Konzernchef Mark…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige