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New York Times Paywall zahlt sich aus

Die "New York Times" profitiert immer mehr vom Digital-Geschäft. Werbung spielt nur eine Rolle, die für die Zukunft viel wichtigere ist die der zahlungsbereiten Leser. Die Zeitung macht es vor: Bezahlinhalte können funktionieren.

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Im März 2011 führte die New York Times eine Bezahlschranke ein. Nutzer werden seitdem nach 20 Zugriffen im Monat aufgefordert, ein Abo abzuschließen. Dieses abgestufte Modell der so genannten Metered Paywall hat sich mittlerweile als Erfolg entpuppt, wie der Blick auf die Vertriebserlöse zeigt.

Der Verkauf von Zeitungen und digitalen Inhalten legte im vierten Quartal 2012 um knapp über 18 Prozent zu. Generell lässt sich sagen, dass die Verkaufserlöse seit Einführung der Bezahlschranke kontinuierlich zugelegt haben; im Durchschnitt um 9,5 Prozent pro Quartal. An den steigenden Einnahmen hat das digitale Geschäft offenbar einen großen Anteil.

Die Zahl der Abonnenten von New York Times und International Herald Tribune stieg allein zwischen Oktober und Dezember gegenüber dem Vorquartal um rund 13 Prozent auf 640.000. Noch deutlicher zeigt sich der Erfolg des Geschäftsmodells im Jahresvergleich. Gegenüber dem vierten Quartal 2011 legte die Zahl der digitalen Abonnenten um 64 Prozent zu.

Für die deutschen Verlage ist das Beispiel der New York Times sicher ermutigend. Zeigt es doch, dass es möglich ist, die Verluste bei Print und Werbung weitgehend auszugleichen. Allerdings haben die deutschen Zeitungen bisher noch Schwierigkeiten, aus dem digitalen Geschäft Kapital zu schlagen, wie etwa der Blick auf die ePaper-Aufagen der großen Tageszeitungen zeigt.

Abbildung: Mehr Umsatz dank Paywall

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