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Mobile Verbraucher machen das Medium Plakat attraktiv

Das Stadtbild der Zukunft prägen multimedial ausgestattete Wartehallen, Infoboards, Litfaßsäulen oder auch Toiletten. "Eine hohe Flexibilität, kurze Vorlaufzeiten und eine nahezu unbegrenzte Informationstiefe kennzeichnen die modernen Stadtmöbel", erklärt Udo Müller, Geschäftsführer Ströer Out-of-Home Media.

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In einem neuen Design- und Innovationspark zeigt der mit 20 000 installierten Stadtmöbeln größte Anbieter in diesem Segment, wie sich Offline-Produkte künftig online präsentieren: Wartehallen weisen mit LCD-Anzeigen dynamisch auf die Situation im Verkehr hin, gleichzeitig verfolgen die Fahrgäste über einen zweiten Bildschirm einen Mix aus redaktionellen Beiträgen und Unterhaltung. Moderne Haltestellenstelen zeigen die aktuelle Liniensituation, und LED Infoboards haben die Möglichkeit, einen Kanal für die direkte Kommunikation mit dem Autofahrer zu etablieren.

Keine Frage, der Spezialist für Werbeformen, die außer Haus zum Einsatz kommen, will mit und für seine Kunden neue Maßstäbe bei der Gestaltung des öffentlichen Raumes setzen. Mit integriert: Displays, die künftig Offline-Plakate ersetzen. „Angesichts der Fragmentierung der Medien und der zunehmenden Mobiltät des Verbrauchers wird das Plakat als Medium sein Dreieinhalb-Prozent-Dasein hinter sich lassen“, erklärt Axel Wiehler, Geschäftsleiter Vertrieb, überzeugt die Einschätzung des Unternehmens.

Eine aktuelle Umfrage von Toluna und Universal McCann kann Wiehlers These nur stützen. Die Werber befragten 1061 Verbraucher im Anschluss an die Einführungskampagne des Toyota Auris. Die größte Plakatwerbekampagne – der Autohersteller buchte jede Plakatstelle in Städten mit mehr als 100 000 Einwohnern – sollte als Push-Medium in kürzester Zeit viele Leute erreichen. Das Ergebnis: Zwei Drittel (68 Prozent) der Befragten kennen den Toyota Auris. Ungefähr genauso viele Menschen können sich an Werbung für den Auris erinnern. Ulrich Schulze-Eckel, Geschäftsführer von Universal McCann in Hamburg, sieht in den Ergebnissen auch ein Beleg für die Stärken des Plakats: 47 Prozent der Befragten in größeren Städten konnten sich gestützt an die Außenwerbung erinnern.

www.stroeer.de

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