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Mit Richard Hilmer einen der profiliertesten Marktforscher geehrt

Den Preis der Deutschen Marktforschung 2013 erhält als „Persönlichkeit des Jahres“ der Geschäftsführer von Infratest dimap, Richard Hilmer. Zu den weiteren Preisträgern, die der Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher (BVM) gestern im Rahmen seines Kongresses in Berlin ins Rampenlicht holte, gehören auch die Unternehmen Rogator und Sevenone Media.

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Der Wettbewerb um den Preis der Deutschen Marktforschung 2013 ist entschieden, der BVM überreichte die Trophäen in insgesamt vier Kategorien.

Der „öffentlich-rechtliche Volksvermesser Deutschlands“

Aufgrund seiner besonderen Leistungen für die Branche wurde Richard Hilmer, Geschäftsführer von Infratest dimap, als „Persönlichkeit des Jahres“ausgezeichnet. In der Laudatio von BVM-Vorstandsmitglied Michael Pusler heißt es: „Wahlforschung sorgt für Transparenz im politischen Willensbildungsprozess. Indem sie dabei Themen des Alltags aufgreift, verdeutlicht sie, dass Markt- und Sozialforschung nicht trockene Theorie ist, sondern sich sehr konkret und lebendig mit aktuellen Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft befasst.“

Meisterhaft verstehe Hilmer die hohe Kunst der Einordnung und Interpretation sowie die verständliche Vermittlung an ein breites Zielpublikum. Mit ihm ehre die Jury im Wahljahr 2013 mit Bundestags- und einzelnen Landtagswahlen eine Persönlichkeit, die viel für das Renommee der Markt- und Sozialforschung geleistet habe und weiterhin leiste. Hilmer sei zudem „zu einem Gesicht unserer Profession geworden“. Von der Financial Times Deutschland als „öffentlich-rechtlicher Volksvermesser Deutschlands“ tituliert, biete er über die Vermittlung von Forschungsergebnissen dem Zuschauer Politik zum Anfassen.

Innovationspreis für Rogator und Sevenone Media

Methoden oder Verfahren, die innovativ sind und gegenüber bestehenden Ansätzen Effektivitäts- und Effizienzvorteile aufweisen, zeichnet der BVM jedes Jahr mit dem Innovationspreis aus. Diesmal geht er an die Unternehmen Rogator und Sevenone Media für ihren Beitrag zur Entwicklung einer neuartigen Hybridtechnologie, mit der Online-Umfragen via HbbTV durchgeführt werden können.

In der Generation des so genannten Smart-TVs ist dem Fernsehen möglich geworden, auf das Internet zuzugreifen und so das TV „Online” immer attraktiver zu machen. Diese Entwicklung erlaubte es auch, über die Fernseh- und Werbeforschung neu nachzudenken und innovative Ideen zu generieren. Dies hätten Sevenone Media und Rogator mit der Entwicklung ihrer neuartigen Lösung gemacht. Jurymitglied Rainer Valentin von den Basler Versicherungen sagte in seiner Laudatio: „Rogator und Sevenone Media haben ein Instrument entwickelt, das sich in der Werbeforschung, der Reichweitenmessung, der Programmforschung und ganz allgemein in der Marktforschung vielfältig einsetzen lässt. Es handelt sich um eine neue Technologie und eine ebenfalls neuartige Erhebungsmethode, die optimal genau an der richtigen Stelle und zur richtigen Zeitpunkt eingesetzt werden kann.“

Szenarien zur Zukunft urbaner Mobilität

In der Kategorie Best Paper wurde zum zweiten Mal der beste Beitrag prämiert, der im Rahmen des Call for Papers zum Kongress der Deutschen Marktforschung eingereicht wurde. Die Jury entschied, in diesem Jahr Gudrun Kneißl, MAN Truck & Bus, München, und Dr. Alexander Fink, ScMI, Paderborn, für ihren Beitrag „Gemeinsame Branchenzukünfte vorausdenken – Szenarien zur Zukunft urbaner Mobilität, Nutzfahrzeuge und busbasierten Reiseverkehrs“ auszuzeichnen. Das Plädoyer der Preisträger lautet: Offenheit in Bezug auf verschiedene mögliche „Zukünfte“ und vernetztes systemisches Denken sind in solchen Prozessen von entscheidender Bedeutung. Veranschaulicht wird, welche Nutzenpotenziale mit einer gemeinschaftlichen Szenario-Entwicklung erschlossen werden können und worauf Unternehmen bei der Vorausschau von Entwicklungen achten müssen.

Gemeinsam mit dem Verband der Marktforscher Österreichs schreibt der BVM außerdem alljährlich den Wettbewerb zum Nachwuchsforscher des Jahres aus. Die Preisträger sind in der Kategorie Dissertation Dr. Stefan Hattula mit der Arbeit zum Thema „Effektivität des Signaling in Erfahrungsgütermärkten. Eine dynamische Betrachtung“ und Carmen Wilhelms in der Kategorie Diplomarbeit mit ihrem Beitrag „The Dark Side of Word-of-Mouth: Negative Auswirkungen der aktiven Einbeziehung von Konsumenten in den Vermarktungsprozess“.

Weitere Informationen zu den Preisträgern gibt es unter www.preisderdeutschenmarktforschung.de.

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