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Miele Museum

Das Miele-Museum in Gütersloh präsentiert Besuchern auf insgesamt 1 000 Quadratmetern eindrucksvoll die Geschichte der Firma Miele und damit gleichermaßen auch die Entwicklung der Hausgerätetechnik des 20. Jahrhunderts. Ausgestellt sind neben Milchzentrifugen, Staubsaugern, Waschmaschinen und Geschirrspülern auch Miele-Zweiräder.

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Museumsgeschichte und -architektur
Ende 2006, fast 20 Jahre nach seiner Gründung, wurde das Miele Museum in Güterloh wiedereröffnet. Hierfür wurden Eingang, Vorplatz und Innenbereich komplett neu gestaltet. Auf insgesamt 1000 Quadratmetern erwartet Besucher seitdem eine spannende Erlebnisreise durch die 100-jährige Geschichte des Unternehmens und seiner Produkte von 1899-1999.

Bereits 2005 war das alte Miele von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ als einer von 365 Orten ausgewählt worden, die für Ideen und Innovationen stehen. Grund genug also, das Museum zu erweitern und in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Entworfen wurde der Innen- und Außenbereich von Studierenden des Fachbereichs Innenarchitektur der Fachhochschule Lippe und Höxter in Detmold.

Ausstellungskonzept

Damit Besucher keinen Höhepunkt verpassen, ist zur Orientierung eine gut sichtbare und beleuchtete rote Linie in den Boden eingelassen. Die Ausstellung dokumentiert die Miele-Geschichte von den Anfängen im Jahr 1899 bis hin zur heutigen Zeit, in der Miele zu den weltweit führenden Hausgeräteherstellern zählt.

Schwerpunkte
Ein Schwerpunkte des Miele Museums ist das Thema „Waschen“. Besucher können sich anhand der „Wäschewiese“ informieren, wie Miele früher für seine Waschmaschinen warb („Nur Miele Miele, sagte Tante, die alle Waschmaschinen kannte“). Außerdem liegen historische Printmedien mit Werbeanzeigen aus, ein altes Radio mit original Rausch- und Pieptönen kann auf einen Miele-Spot eingestellt werden und alte TV Spots sind zu sehen.

Ein animiertes Himmelszelt an der Decke sorgt für die passende Atmosphäre, indem es die jeweilige Tageszeit simuliert. Detaillierte Einblicke in die Zeit- und Unternehmensgeschichte liefern Videostelen.

Das wohl bedeutendste Exponat im Bereich „Waschen“ ist die um 1900 entstandene Buttermaschine, die als „Mutter der Waschmaschinen“ gilt. Als „Explosionsmodell ausgestellt, ermöglichen die Einzelteile Einblicke in die zwar einfache, aber überzeugende Konstruktion. Ferner wird gezeigt, welche technischen Stationen und Geräte es auf dem Weg zur modernen Waschmaschine gab.

Weitere bedeutende Exponate sind beispielsweise einige der alten Miele-Staubsauger, von denen der erste bereits 1927 auf den Markt kam und die im Museum in einem Rondell bewundert werden können. Besucher können hier etwa das erste Kesselmodell entdecken, das damals in einem passenden Schränkchen aufbewahrt wurde oder auch den „Präsident“, ein Bodenstaubsauger auf Kufen. Wer sich eine kurze Pause gönnen möchte, der kann im Rondell in gemütlichen Korbsesseln relaxen.

Besucher, die der roten Linie folgen, gelangen schließlich in eine Küche, ganz im Stil der späten 60er-Jahre gehalten. Hier gibt es einige Exponate zu entdecken, die den Charme dieser Zeit widerspiegeln. Im Anschluss können ein Geräte-Karussell, ein Teller-Kabinett und die erste Haushalts-Geschirrspülmaschine von Miele aus dem Jahre 1929 bewundert werden.

Das Thema „Radlager“ bildet einen weiteren Schwerpunkt. In diesem Themenbereich dreht sich alles rund um Mieles Beitrag zum motorisierten und nicht motorisierten Verkehr. So produzierte Miele vor dem Ersten Weltkrieg in Güterloh Autos, die bis zu 80 Stundenkilometer schnell waren und zwischen 5 100 und 7 900 Reichsmark kosteten.

Man hatte sich schon damit abgefunden, dass wohl keine dieser Raritäten mehr existierte, da tauchte Anfang der 1990er Jahre ein Exemplar in Norwegen auf. Im Miele Museum hat diese nun einen Ehrenplatz. Außerdem können Besucher die weniger seltenen Miele-Fahrräder und –Motorräder bestaunen wie etwa die „Saxonette“, das erste motorisierte Miele-Fahrrad.

Führungen
Besuchergruppen können sich anmelden unter 05241 / 890.

Tipp:
Besuchen Sie doch auch das Miele-Forum, in dem aktuelle Miele-Geräte ausgestellt sind. Das Forum ist zu den gleichen Zeiten zugänglich wie auch das Museum.

Öffnungszeiten

montags bis donnerstags:
8:00 bis 18:00 Uhr

freitags:
8:00 bis 17:00 Uhr
An Wochenenden und Feiertagen geschlossen

Eintrittspreise
Eintritt frei

Anfahrt

Größere Kartenansicht

… mit dem PKW:
Besucher erhalten hier eine individuelle Wegbeschreibung für die Anfahrt mit dem PKW.

… mit der Bahn:
Vom Hauptbahnhof Gütersloh nehmen Sie am ZOB Bussteig D2-4 den Bus 201 Richtung Avenwedde Nord Adlerweg bis zur Haltestelle Pfälzer Straße. Von dort ist es nur noch ein einminütiger Fußweg bis zum Miele Museum. Sie können auch ab ZOB Bussteig C5-7 den Bus 85 Richtung Schloß Holte Bahnhof, Schloß Holte-Stukenbrock nehmen und steigen dann ebenfalls an der Pfälzer-Straße aus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Miele.

Bildmaterial: Miele

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Kommentare

  1. Ich besitze eine Gebrauchsanweisung der Miele-Haushaltszentrifuge-Modell HWZ-Melior aus den Jahre 1954. Abgebildet ist das Schaltbild der o.g. Zenrifuge sowie beschrieben. Kennzeichen der Anleitung ist die Nr 181, ausgestellt wurde diese Anleitung am 28.09.1954. Vll hat diese ja einen Sammlerwert und weckt das eine oder andere Interesse. Gerne kann man diesbezüglich mit mir Kontakt aufnehmen.

    MfG

    Andrea Daniels

    1. Meine mutter hat 1980 zwei miele waschmaschine gekauf der lauft immer noch und ein ist noch orinigal verpack ich wolte nur wischen was ist der wert

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