Suche

Anzeige

Mehr Erfolg in Schwellenländern

Weltweit tätige Einzelhandelsunternehmen und Konsumgüterhersteller berücksichtigen verstärkt lokale Kaufgewohnheiten. Dies zeigt eine Untersuchung von Pricewaterhouse Coopers für die Schwellenmärkte Brasilien, Indien und China (BRIC) sowie Argentinien und Polen. Das ungleich verteilte Einkommen der Bevölkerung in Schwellenländern (Stadt-Land-Gefälle) führt zu einer Polarisierung bei Produkten und Verkaufsformaten für diese extrem gegensätzlichen Konsumentengruppen. Dies zeigt die Studie „From Sao Paulo to Shanghai – New consumer dynamics: the impact on modern retailing 2006 / 2007“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PwC).

Anzeige

Getrieben wird die Entwicklung vom deutlichen Wachstum dreier Kundengruppen:

1. Das Mittelklassesegment: Es wird von Menschen gebildet, die vornehmlich in der Stadt wohnen. Sie geben zwar weniger für Lebensmittel aus, dafür aber umso mehr für die Wohnungseinrichtung.
2. Die obere Mittelklasse: Luxusmarken und Lifestyleprodukte profitieren von den neuen Reichen und den sozialen Aufsteigern.
3. Berufstätige Frauen: Die Konsumentinnen prägen den Handel in allen sechs Staaten – besonders jedoch in China, Brasilien und Indien. Inderinnen geben beispielsweise bereits 24 Prozent ihres Einkommens für Produkte aus, mit denen sie ihre Lebensqualität erhöhen, aber nur 13 Prozent für Haushaltseinkäufe.

Investoren sehen sich auch innerhalb einzelner Märkte mit einer extremen Vielfalt bei den Einkommen und den Lebensstilen konfrontiert. Einzelhändler sollten deshalb auf verschiedene Verkaufsformate setzen und die unterschiedlichsten Kaufgewohnheiten in den einzelnen Regionen berücksichtigen. Für die Konsumgüterhersteller kommt es der Studie zufolge darauf an, die Produkte und Werbung auf die Bedürfnisse des Konsumenten zuzuschneiden. Partnerschaften mit lokalen Unternehmen sichern die Kenntnis der lokalen Märkte. Auch Forschung & Entwicklung sollten lokal verankert sein.

www.pwc.com/growth

Kommunikation

Twitter kennt dich genau: Wie Algorithmen aus 144 Metadaten das Leben der Nutzer rekonstruieren

Jeder Tweet übermittelt 144 Metadaten, hat die Studie "You are your Metadata" von Wissenschaftlern aus London herausgefunden. Mit Hilfe der Informationen lassen sich die Leben der Twitter-Nutzer per Algorithmus rekonstruieren, selbst die Verschleierung sei ineffektiv, heißt es. Der teils unbedarfte Umgang der Nutzer mit Daten sei das Hauptproblem, so die Forscher. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Ausruf der „China-Brand-Initiative“: China entdeckt die Macht der Marken

Die Chinesen sind schlau, sehr schlau. Wenn sie ein Problem oder eine Chance…

Zwei der größten Unternehmen aus China und Deutschland unterschreiben strategische Partnerschaft

Suning Holdings Group und SAP SE: Diese beiden Unternehmen wollen gemeinsam fortgeschrittene Forschung…

BVDW veröffentlicht Verhaltenskodex: Wie sich Agenturen im Content-Marketing-Dschungel verhalten sollen

Mehr Ordnung im Chaos Content-Marketing: Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat dafür nun…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige