Werbeanzeige

Lebensmittel, Waschmittel, Windeln: Amazon führt Eigenmarken ein

Endlich profitabel: Jeff Bezos kann sich über üppige Gewinne bei Amazon freuen

Mode, Unterhaltung und jetzt auch Lebensmittel und Hygiene-Artikel – Der Versandriese Amazon will bald Produkte unter Eigenmarken an seine Prime-Kunden verkaufen. Für Drogerie- und Supermärkte könnte das gefährlich werden.

Werbeanzeige

Wie das Wall Street Journal und recode berichten, sollen die Produkte unter Markennamen wie „Happy Belly“ und „Mama Bear“ erscheinen. Verkauft werden sollen Snacks, Waschmittel und Windeln.

Eigenmarken sind zwar keine Neuheit, alle Drogerieketten und Supermärkte führen solche im Sortiment – und verkaufen sie auch online. Trotzdem könnte der Vorstoß von Amazon der Konkurrenz Probleme verursachen. Der Konzern schickt sich an, den E-Commerce-Markt umzukrempeln. Er errichtet neue Lagerhallen, um Lieferketten zu verkürzen und führte bereits Ende des vergangenen Jahres die Lieferung am selben Tag ein.

Gerade im Lebensmittel- und Drogeriemarkt birgt E-Commerce noch jede Menge Potential. Amazon könnte versuchen, gestandenen Offline-Händlern die Anteile streitig zu machen. Ähnliche Pläne verfolgt der Konzern auch im Modemarkt. In den USA führte Amazon bereits mehrere eigen Modemarken ein, außerdem soll das Unternehmen an einer eigenen Fashion-Sparte arbeiten.

Aber nicht nur E-Commerce-Anbieter müssen sich mit der Konkurrenz aus dem Versandmarkt herumschlagen, auch im stationären Handel breitet sich Amazon aus+. Laut einer Nachricht der dpa plane das Unternehmen die Eröffnung von 300 bis 400 stationären Buchläden weltweit. Im November 2015 hatte der Konzern den ersten bereits in seiner Heimatstadt Seattle eröffnet.

Auch im Film- und Serienmarkt spielt der Versandhändler groß mit und versucht Netflix mit eigenen Streaming-Abos Konkurrenz zu machen. Das Unterhaltungsangebot war lange Zeit nur Prime-Kunden zugänglich. Mittlerweile können sich Nutzer auch ausschließlich für den Video-Streaming-Dienst anmelden. Anfang Mai verkündete das Unternehmen in Deutschland eine eigene TV-Serie mit Matthias Schweighöfer. Mit der Self-Publishing-Plattform Amazon Video Direkt für professionelle Videos macht Amazon zuletzt auch Youtube Konkurrenz.

(jwa)

Kommunikation

Sichtbarkeit mit Weitsicht: Viewability und ihre Folgen

Der Ruf nach Standards hinsichtlich Viewability ist nach wie vor laut zu vernehmen. Denn selbst mit den Richtlinien, die der BVDW vergangenes Jahr herausgab, ist vertrauenswürdige Messung nicht notwendigerweise gegeben. Wem soll man also glauben, wenn Messwerte für die gleiche Anzeige je nach Messmethode bis zu 80 Prozentpunkte schwanken können? mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Sichtbarkeit mit Weitsicht: Viewability und ihre Folgen

Der Ruf nach Standards hinsichtlich Viewability ist nach wie vor laut zu vernehmen.…

Ein Spot, ein Ohrwurm: Versandhändler Otto setzt auf Schlagerstar und Katzenlady und landet Viral-Hit

Ottos neue Social-Media-Kampagne löste einen Hype um "Schlagersänger" Ricardo aus. Auch die anderen…

Consumer Index: Kleine Freuden zu Weihnachten hoch im Kurs

Am häufigsten werden zu Weinachten nach wie vor Bücher verschenkt; fast jeder zweite…

Werbeanzeige

Werbeanzeige