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Lautstärke der Spots gesetzlich geregelt

Ab dem Jahr 2012 darf Werbung im US-Fernsehen nur mehr höchstens so laut sein wie die Sendung, die sie unterbricht. Das sieht der Advertisement Loudness Mitigation (CALM) Act vor, der am 29. September vom Senat und am 2. Dezember vom Kongress abgesegnet wurde. Damit ist nur noch die Unterschrift von US-Präsident Barack Obama nötig.

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Zu laute Fernsehwerbung zählt in den USA schon seit Jahrzehnten zu den häufigsten Beschwerden, die bei der Federal Communications Commission eingehen. Bisher empfahl die Behörde den Zusehern lediglich, bei zu lauten Werbespots auf die Stumm-Taste zu schalten. Nun gibt das Gesetz der Werbeindustrie ein Jahr Zeit, um technische Lösungen für eine Anpassung der Lautstärke an das Rahmenprogramm umzusetzen. Hörbare Unterschiede sollen nach dieser Zeitspanne verboten sein.

„Jede Fernsehsendung verwendet in ihrem Geräuscheinsatz eine Vielzahl von Lautstärken, um damit dramatische Effekte zu erzeugen. Die Werbespots waren aber bisher weder subtil noch nuancenreich“, begründet die US-Kongresspolitikerin Anna G. Eshoo den Gesetzesentwurf, den sie eingebracht hat. Ihr erklärtes Ziel ist es, den Menschen die Kontrolle über die Lautstärke in den eigenen vier Wänden wieder zurückzugeben.

Das Problem ist nicht auf die USA beschränkt. Eine Anfrage bei der Zuschauerredaktion der ARD bestätigt, dass auch hierzulande die Akustik der Werbung regelmäßig die Zusehernerven strapaziert. „Teilweise sind die Empfangsgeräte falsch eingestellt, teilweise zielen die Werbeproduktionen gezielt auf mehr Aufmerksamkeit durch Lautstärke ab“, lautet die Auskunft. pte

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