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Kundendaten nutzen, solange sie noch aktuell sind

Damit große Datenmengen in Bezug auf das Verhaltensmuster von Kunden analysiert werden können, hat Adobe seine Digital Marketing Suite um Möglichkeiten für Predictive Marketing erweitert. Die neuen Funktionen helfen Marketingverantwortlichen dabei, schnell die relevantesten Details innerhalb der immer größer werdenden Masse an Informationen zu identifizieren und historische Daten zur Vorhersage künftiger Ergebnisse zu nutzen. So erhalten Verantwortliche im Bereich digitales Marketing bessere Möglichkeiten für zielgerichtete Analysen und eine vorausschauende Planung.

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„Als digitales Marketing noch in den Kinderschuhen steckte, haben uns Analyse-Tools verraten, was passiert ist“, erinnert sich Brad Rencher, Senior Vice President und General Manager, Digital Marketing Business bei Adobe. „Und als sie weiterentwickelt wurden, dann auch, warum etwas passiert ist. Später haben es uns Lösungen ermöglicht, auf die gemessenen Daten zu reagieren und damit die Ergebnisse zu verbessern.“ Heute sieht Rencher die zentrale Herausforderung darin, aus der ungeheueren Menge verfügbarer Daten die wichtigsten Informationen herauszufiltern und diese zu nutzen, solange sie noch aktuell sind. Die neuen Möglichkeiten innerhalb der Digital Marketing Suite bewältigten diese Herausforderung; Big Data könne als Chance angesehen werden.

Adobe stellt Software-as-a-Service (SaaS)-Angebote parallel über rund 23.500 Server und Netzwerkgeräte in 19 Rechenzentren bereit. Pro Jahr analysiert das Unternehmen mehr als sechs Billionen Transaktionen für Tausende Kunden. Insgesamt umfassen diese Prozesse mehr als 27 Petabyte an Daten. Mit den neuen Funktionen für Predictive Marketing können Digital-Marketing-Strategien verbessert werden, etwa personalisierte Angebote, die Umsetzung von Multi-Channel-Kampagnen und die Vermarktung von Medieninhalten. Im Detail gibt es folgende Möglichkeiten: Zentrale Kennzahlen lassen sich in verschiedenen fiktiven Szenarios durchspielen, um zu sehen, welchen Einfluss die Veränderungen auf Geschäftskennzahlen wie den Auftragseingang und den Umsatz haben. Es können Prognosen zu Kampagnen-Ergebnissen für Suchmaschinen-Marketing, Social Networks und Display-Werbung erstellt und der Media Mix optimiert werden, um eine bessere Rendite bei Multi-Channel-Kampagnen zu erzielen. Zudem lassen sich Einflussfaktoren für eventuelle Risiken oder Abweichungen ausfindig machen, um entsprechend die Marketing-Strategie anzupassen. Identifiziert werden können auch Interaktionen wie Kommentare oder Produktbewertungen, die die höchste Wahrscheinlichkeit zur Konversion bieten.

Adobe weist außerdem darauf hin, dass Tests nicht mehr abgewartet werden müssen, sondern dass genau die Inhalte produziert werden können, die laut der Prognose am besten funktionieren. Die Prognose-Fähigkeiten der Adobe Digital Marketing Suite werden über folgende Produkte und Services geliefert: Die Virtual Analyst-Engine, die innerhalb der Adobe Digital Marketing Suite für die Erstellung von Prognose-Modellen eingesetzt wird, identifiziert Kennzahlen von Abweichungen, die einer weiteren Überprüfung bedürfen, analysiert die erwarteten Werte für bis zu drei Wochen im Voraus und führt eine Korrelationsanalyse zu anderen Kennzahlen durch, die zu der identifizierten Abweichung beigetragen haben könnten. Die hoch entwickelten Algorithmen der Technologien aus der Übernahme von Efficient Frontier werden verwendet, um Kampagnen-Ergebnisse zu prognostizieren und optimierte Media-Mix-Modelle zu entwickeln, die zu höheren Renditen von Multi-Channel-Werbemaßnahmen führen. Ein in die Zukunft gerichtetes Marketing-Dashboard ermöglicht es Vermarktern, Kennzahlen in verschiedenen fiktiven Szenarien zu ändern und eine Prognose darüber zu bekommen, welche Auswirkungen dies auf Geschäftskennzahlen wie Auftragseingang und Umsatz haben würde.

www.adobe.de

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