Suche

Anzeige

Konsequente Markenführung schlägt sich in finanziellen Werten nieder

Die 100 wertvollsten Marken werden noch wertvoller. Dabei bleiben die Top 10 weitestgehend unverändert. Zum achten Mal in Folge veröffentlichen Business Week und die Markenberatung Interbrand das Ranking der 100 wertvollsten Marken der Welt.

Anzeige

“Die Markenwertsteigerungen in diesem Jahr zeigen einmal mehr eindeutig, dass sich eine konsequente Markenführung auch in finanziellen Werten niederschlägt und auszahlt”, bewertet Nik Stucky, Global Practice Leader Brand Valuation bei Interbrand, das Ergebnis. Um in das Ranking „The Best Global Brands“ aufgenommen zu werden, sind zwei Kriterien zwingend: Die Marke muss global vertreten sein und auf den wichtigsten Weltmärkten signifikante Erträge erzielen. Und: Die Marketing- und Finanzdaten müssen ausreichend und öffentlich zugänglich sein.

Wie aus der Analyse des Rankings durch die Markenberatung hervorgeht, bleiben die Top 10 weitestgehend unverändert: Microsoft und IBM haben die Plätze getauscht und Google schafft in diesem Jahr den Sprung unter die ersten zehn. Der Internetkonzern erzielte auch die größte Zunahme überhaupt: Er steigerte seinen Markenwert um 43 Prozent auf 25,59 Milliarden Dollar. Acht der zehn Spitzenplätze werden von US-Marken belegt. Erst nach General Electric (GE) folgt mit Nokia auf Platz fünf die wertvollste europäische Marke mit 35,94 Milliarden Dollar.

Neben Google gehören Apple, Amazon, Zara und Nintendo zu den Gewinnern des Rankings. Der Computerhersteller Apple verzeichnet mit einem Plus von 24 Prozent den zweitstärksten Wertzuwachs. Auf Platz drei folgt Amazon mit 19 Prozent. Der Bekleidungshersteller Zara belegt mit 15 Prozent Wertzuwachs Platz vier der Gewinnerliste. Der Computerspielehersteller Nintendo landet mit 13 Prozent auf Platz fünf.

Mit zehn vertretenen Marken stellt Deutschland die zweitstärkste Gruppe und liegt in der Länderwertung direkt hinter den USA, die mit Coca-Cola als Nummer eins, 8 Vertretern unter den Top 10 und 52 Marken unter den besten 100 nach wie vor das Ranking dominieren. Mercedes muss seinen zehnten Platz aus 2007 an Google abtreten, bleibt aber auch 2008 mit 25,58 Milliarden Dollar die wertvollste Marke Deutschlands. Dicht gefolgt von BMW auf Platz 13 mit 23,3 Milliarden Dollar.

Mit VW (Rang 53), Audi (Rang 67) und Porsche (Rang 75) sind drei weitere deutsche Automobilhersteller im Ranking. Alle Automarken legten kräftig an Wert zu. Den stärksten Wertzuwachs unter den deutschen Marken erzielte SAP. Mit 13 Prozent Zuwachs konnte SAP in der internationalen Rangliste auf Platz 31 vorrücken. Auch Siemens (Rang 48), adidas (Rang 70), Allianz (Rang 82) und Nivea (Rang 98) konnten ihren Markenwert 2008 steigern.

Die wertvollste Schweizer Marke ist Nescafé mit 13,1 Milliarden Dollar auf Rang 28. Die UBS verliert an Markenwert (-11 Prozent) und sinkt in der Rangliste um zwei Plätze auf Rang 41 ab. Nestlé (Rang 63), Rolex (Rang 71) und Cartier (Rang 79) konnten ihren Markenwert steigern. Der beste Newcomer im Ranking der 100 wertvollsten Marken ist H&M. Der schwedische Bekleidungshersteller belegt mit einem Markenwert von 13,84 Milliarden Dollar auf Anhieb Rang 22.

Neu ins Ranking schafften es auch Thomson Reuters (Rang 44), BlackBerry (Rang 73), Ferrari (Rang 93), Armani (Rang 94), Marriott (Rang 96), FedEx (Rang 99) und Visa (Rang 100). Die 100 bedeutendsten Marken legten 2008 erneut an Wert zu: Ihr Gesamtwert
stieg im Vergleich zum Vorjahr um knapp fünf Prozent auf rund 1,21 Billionen Dollar (2007: 1,16 Billionen Dollar).

www.interbrand.com

Die Liste im Überblick

Kommunikation

Nutzer geben das meiste Geld für Streaming- und Dating-Anwendungen aus

Marktpropheten sagen schon seit Jahren den Niedergang von Apps voraus. Neue Zahlen zeigen nun: Das Gegenteil ist der Fall. Noch nie beschäftigten sich die Nutzer länger mit den mobilen Anwendungen als im vergangenen Jahr. Und auch die Download- und Umsatzzahlen sind im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen, wie eine Untersuchung des Analyseinstituts AppAnnie ergeben hat. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

60 Prozent der Bewerber wollen Gehaltsangaben in Stellenangeboten

Der Januar ist Hauptsaison für die Jobsuche, doch wie können sich Unternehmen in…

Roboter in der Arbeitswelt: Warum die Mehrheit der Deutschen die High-Tech-Kollegen ablehnt

Groß, orange und hinter einem Schutzzaun - die Vorstellung der Deutschen von Robotern…

Nielsen-Report zum Werbejahr 2018: TV-Werbemarkt erstmals seit 2009 im Minus

Wie sieht die Bilanz des deutschen Werbemarkts im Jahr 2018 aus? Er stagniert…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige