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„Kleine Unternehmen werden das Online-Business noch mehr für sich entdecken“

Zwei Wochen nach dem Launch des kostenlosen Online Shop-Moduls Jimdo sind bereits mehr als 3000 Shops mit mehr als 13 000 Produkten online. Selbst die ab Juli vorgesehene Umsatzprovision von zwei Prozent bei Jimdo Business ist gestrichen worden. Wie das Vertriebsmodell funktioniert, erklärt Jimdo-Geschäftsführer Matthias Henze im Interview.

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Wie haben Sie es so schnell geschafft, mit einem bereits etablierten Produkt diese Marktposition zu erreichen?

MATTHIAS HENZE: Da spielen zwei Sachen eine Rolle: zum Einen ist es eine neue Kategorie von Shop, was die einfache Bedienung bei gleichzeitig professionellem Erscheinungsbild angeht. Uns ist kein anderes Produkt bekannt, bei dem man per Klick einen Shop einrichten kann. Zum Anderen ist es ein Produkt, dass sich unsere zwei Millionen User von uns gewünscht haben – und die beginnen jetzt alle fleißig, ins Online-Business einzusteigen.

An welche Unternehmen richtet sich das Angebot?

HENZE: Der Shop richtet sich vor allem an Einsteiger ins E-Business. Das neue Modul ist Bestandteil unseres (kostenlosen) Webseitenbaukastens, der sich besonders für Private, Vereine, Künstler, Freelancer und kleine Unternehmen eignet. Die Kleinen sind bei uns die Großen, wie zum Beispiel die Künstlerin Bobsmade, der Lakritzexperte und die Taschenherstellerin Friedabagg. Für große Marken ist das System auch nicht gedacht.

Wie finanziert sich die kostenlose Version Ihres Online-Shop-Moduls?

HENZE: Durch eine zehnprozentige Umsatzbeteiligung für uns. Bei der kostenlosen Variante ist es das Ziel, dass die User den Shop risikofrei ausprobieren können. Für professionelle Verkäufer ist das Business-Paket (15 Euro pro Monat) ohne Umsatzprovision für Jimdo gedacht.

Welches Ziel verfolgen Sie mit der Entwicklung einer Facebook-App?

HENZE: Facebook hat sich als guter Marketingkanal für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entwickelt. Mit der App wollen wir den kleinen Unternehmen ermöglichen, den Kanal noch besser zu nutzen und darüber auch ihre Produkte zu verkaufen. Dazu werden sie ihre Produkte aus der Jimdo-Webseite ganz einfach per App auf ihrer Fan-Page integrieren können.

Wie schätzen Sie die Zukunft von Online-Shop-Modulen ein?

HENZE: Ich bin mir sicher: wir sind erst ganz am Anfang des E-Commerce. Viele kleine Unternehmen werden nicht zuletzt wegen der immer einfacher werdenden technischen Lösungen das Online-Business für sich entdecken. Insofern freuen wir uns auf eine Zukunft, die sicherlich auch weiterhin von einem hohen technischen Innovationstempo geprägt sein wird.

Die Fragen stellte Martina Monsees.

Mehr Informationen gibt es unter:
www.jimdo.de

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