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Investitionen rechnen sich für Maschinenbauer

Dass die Aufträge im Maschinenbau im Juni neuerlich um 46 Prozent eingebrochen sind, zeugt nach Informationen des Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) von der schwersten Krise seit 60 Jahren. Im Gegenzug dazu gibt das Maschinenbauunternehmen „Hatewe“ in Sachsen-Anhalt aber an, dass derzeit sogar Aufträge abgelehnt werden müssten, da die Nachfrage die Kapazitäten übersteige.

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Grund dafür sei die hohe Spezialisierung und die starke Ausrichtung auf Boombranchen wie die Windenergie. Beispielsweise könne der Halberstädter Betrieb dank eines Hallenkranes, der 100 Tonnen heben kann, zahlreiche Teile für Windkrafträder fertigen. „Nur damit kann man verschiedene Teile einer Windkraftanlage vernünftig bearbeiten“, sagt Jens Heimbürger, Mitglied der Geschäftsleitung bei „Hatewe“. Von der Krise spüre das Unternehmen nichts, da nicht allzu viele Betriebe über diese Technik verfügen und Hersteller von Windkraftanlagen immer wieder auf die Halberstädter zurückgreifen würden.

Eine weitere Spezialität seien Schiffsdiesel sowie Großanlagen für Energieversorger und -dienstleister. „Aufträge ablehnen wollen wir auf keinen Fall mehr“, erklärt Heimbürger. Deshalb habe das Unternehmen für 500 000 Euro auch ein neues CNC-Bohr- und Fräßwerk erworben. „Mit der Investition können wir weiterhin als absolut zuverlässiger Partner der Industrie auftreten“, zeigt sich Heimbürger überzeugt. Um Ausfälle zu vermeiden, sei es jedoch empfehlenswert, identischen Maschinen auch Wartungsphasen einzuräumen.

www.hatewe.com

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