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Im Kundenbindungsmanagement besteht noch Potenzial

Beschäftigte im Marketing & Sales haben bis Ende des Jahres 2011 generell gute Karrierechancen. So lautet das Ergebnis einer Untersuchung zur Berufsfeldentwicklung, für die die FOM Hochschule für Ökonomie & Management in Kooperation mit dem Deutschen Marketing-Verband (DMV) bundesweit 925 Beschäftigte dieser Branche befragte und parallel Analysen von Stellenanzeigen durchführte.

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Danach erwarten 61 Prozent der Befragten eine sehr gute beziehungsweise gute Geschäftsentwicklung im laufenden und darauf folgenden Jahr. Allerdings gingen nur 30 Prozent der in den Berufsfeldern Vertriebsinnendienst, Kommunikation, Vertriebsaußendienst, General Management, Produktmanagement, Informationswirtschaft/Customer Relationship Management (CRM), Marktforschung und Beratung tätigen Beschäftigten von einer steigenden Nachfrage an Arbeitskräften in der Branche aus. Im eigenen Berufsfeld rechneten wiederum 46 Prozent mit einem hohen Bedarf an Mitarbeitern.

Vor allem die informationswirtschaftliche Seite des Marktes gewinne an Bedeutung, ebenso wie der Vertrieb, die Öffentlichkeitsarbeit und die Marketing- beziehungsweise Strategieberatung. „Zur Informationswirtschaft gehört der Auf- und Ausbau von Kundendatenbanken und das Customer Relation Management. Dieser Bereich wird zunehmend wichtiger, denn den Unternehmen geht es neben der Neukundenakquise heute verstärkt um die Bindung bereits bestehender Kunden“, sagt Prof. Dr. Burghard Hermeier, Rektor der FOM. Dass die Potenziale im Kundenbindungsmanagement zurzeit ausgeschöpft sind, hätten mit Blick auf die Zukunft lediglich 15 Prozent der Teilnehmer angegeben. Dagegen gingen 54 Prozent davon aus, dass im Kundenbindungsmanagement noch zusätzliche Potenziale erschlossen werden können. Als wichtiger Erfolgsfaktor im Marketing gelte für 85 Prozent der Befragten Networking.

Zu den persönlichen Anforderungen, die im Marketing & Sales künftig gefordert werden, gehören für 75 Prozent der Befragten Medienkompetenz, für 63 Prozent Flexibilität und für 59 Prozent Kreativität. Fachkenntnisse betrachteten 53 Prozent der Beschäftigten als Kernanforderung, wohingegen die Fachkompetenz nach der Auswertung von Stellenanzeigen für 90 Prozent der Personalverantwortlichen eine wesentliche Einstellungsvoraussetzung bilde. Darüber hinaus würden 73 Prozent der Befragten eine akademische Weiterbildung als wichtig erachten und habe die überwiegende Mehrheit bereits konkrete Maßnahmen geplant. „Akademische Titel gewinnen in dieser Branche immer mehr an Bedeutung, ein Bachelor- oder Masterabschluss allein reicht aber nicht“, unterstreicht Hermeier. Neben der personalen Kompetenz würden auch soziale und fachlich-methodische Fähigkeiten auf eine Karriere im Marketing & Sales einzahlen.

www.fom.de,
www.marketingverband.de

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