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Ikea kommt in die Fußgängerzone

Ikea ist seine Standorte weit ab vom Zentrum der Städte leid und will dahin, wo das Leben ist. Die Möbelkette baut erstmals in einer deutschen Innenstadt. Am Montag begannen die Arbeiten für die neue Filiale in der Fußgängerzone von Hamburg-Altona.

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Lange wurde in Hamburg um die Ikea-Filiale gestritten, nun starten nach einem Bürgerentscheid die Bauarbeiten. Momentan wird die Baustelle noch vorbereitet, bald kommen die ersten Bagger und für den 19. Dezember ist die Grundsteinlegung für das siebenstöckige Gebäude mit einer Verkaufsfläche von 18.000 Quadratmetern geplant.

Ikea geht mit der Filiale an der Großen Bergstraße in der Fußgängerzone von Hamburg-Altona zum ersten Mal in eine deutsche Innenstadt. „Wir wollen näher an die Menschen ran“, sagt Ikea-Sprecherin. Der Plan: Steht der Bau ersteinmal, soll kaum jemand in Altona länger als 20 Minuten für die Anreise zum Möbelkauf benötigen. „Das ist sehr außergewöhnlich für Ikea“, sagte Settergren. Das Gebäude ist optimal an den Nahverkehr angebunden. Zudem sind vier Parkebenen geplant.

Bewohner begrüßen Filiale

Kritiker des 80 Millionen Europrojektes fürchten negative Folgen wie Staus, erhöhte Mietpreise und weniger Parkmöglichkeiten im Stadtteil Altona. Über Jahre hinweg sind Menschen gegen das Bauvorhaben auf die Straße gegangen. Anfang 2010 sprachen sich aber 77 Prozent der Bewohner Altonas in einem Bürgerentscheid für die Filiale aus.

Ikea prägt mit dem Pilotprojekt in Hamburg nun auch das Stadtbild und bringt seinen Schriftzug in die Einkaufsstraßen. Damit verändert Ikea sein Image. Bisher werde nicht über weiteren City-Filialen diskutiert, heißt es von Konzernseite. Die Eröffnung des Ikea in Hamburg-Altona ist für Anfang 2014 geplant.(ak)

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