Suche

Werbeanzeige

Handzettel am werbewirksamsten

Sieben von zehn Verbrauchern lassen sich bei ihrer Kaufentscheidung von Hand- und Werbezetteln beeinflussen. Um den Abverkauf zu fördern, setzen Marktleiter zudem besonders gern auf Verkostungsaktionen durch Promotionpersonal. Das sind Ergebnisse der Studie "POS-Maßnahmen im Verbrauchermarkt", für die die GfK Panel Services im Sommer 2006 Marktleiter und Konsumenten in ganz Deutschland befragt hat.

Werbeanzeige

Am Point-of-Sale (POS), am Einkaufsort selbst, gelten Hand- und Werbezettel, die gezielt auf mehrere aktuelle Angebote hinweisen, als die werbewirksamste Maßnahme zur Verkaufsförderung. 71 Prozent der Konsumenten geben an, dass solche Prospekte ihre Kaufentscheidung lenken. Vor vier Jahren waren es mit 74 Prozent geringfügig mehr. Handzettel erreichen die Verbraucher jedoch nicht nur am Point-of-Sale. Derzeit erhalten vier von fünf Konsumenten regelmäßig Handzettel per Post. Nicht einmal jeder Zehnte wirft sie umgehend weg – für die Mehrzahl der Verbraucher dienen die Prospekte als Basis für den nächsten Einkauf, zur gezielten Suche nach Sonderangeboten oder zur Information über aktuell angebotene Produkte.

Stark gestiegen ist der Einfluss von im Markt verteilten Proben. Nannte im Jahr 2002 nicht einmal jeder Dritte Probierhäppchen und -päckchen als für seinen Einkauf relevant, überzeugt diese Werbemaßnahme mittlerweile fast die Hälfte aller Verbraucher. Die meisten POS-Maßnahmen sprechen jüngere und ältere Verbraucher, egal ob männlich oder weiblich, ähnlich an. Größere Unterschiede gibt es bei Aktionen mit Promotionpersonal, Ladendurchsagen und Verkaufsradiosendungen sowie Produktzugaben, so genannte Onpacks, die Männer eher wahrnehmen als Frauen. Dagegen sind Hand- und Werbezettel bei Frauen beliebter als bei Männern. Über 50-Jährige achten auf Promotionpersonal stärker als jüngere Verbraucher.

In 97 Prozent der Märkte war in diesem Jahr bereits Promotionpersonal vor Ort. 2002 wurden mit einer Abdeckung von 98 Prozent der Einzelhandelsmärkte geringfügig öfter externe Werbefachkräfte entsandt.
Deutlich nachgelassen im Vergleich zum Vorjahr hat der Einsatz von dekorierten Warenaufbauten und Displays. Während 2002 die hervorgehobene Platzierung von Waren mit 97 Prozent noch die am zweithäufigsten umgesetzte POS-Maßnahme war, betonten die Hersteller ihre Artikel in diesem Jahr nur noch zu 90 Prozent durch besondere Aufbauten zwischen den Regalen. Coupons und Rabattgutscheine verzeichnen hingegen einen wahren Boom. Im Jahr 2002 warb damit etwa die Hälfte der Hersteller. 2006 nutzen bereits drei Viertel von ihnen solche Treueaktionen, um den Abverkauf der eigenen Ware zu fördern.

Für die Studie „POS-Maßnahmen im Verbrauchermarkt“ wurden im Mai und Juni dieses Jahres 1.465 Verbraucher und 252 Marktleiter in Verbrauchermärkten und SB-Warenhäusern verschiedenster Handelsunternehmen in persönlichen Interviews befragt.

www.gfk.com

Digital

Neue Studie: HubSpot präsentiert „The Future of Content Marketing“ auf der dmexco

HubSpot stellte auf der dmexco die neue Studie „The Future of Content Marketing“ vor, die einen Einblick in die aktuellen Online-Vorlieben und -Wünsche von Verbrauchern gibt. Inken Kuhlmann erläutert die Ergebnisse und zeigt, wohin die Entwicklung geht. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Sie snappen 30 Minuten am Tag: Snapchat meldet fünf Millionen deutsche Nutzer

Auf der diesjährigen Dmexco ist ein Newcomer vertreten, der in den vergangenen beiden…

Dekadente Luxusreisen: So originell binden Chefs ihre Mitarbeiter ans Unternehmen

Wie bindet man Mitarbeiter an eine Firma? Das Unternehmen UNIQ GmbH, zu dem…

Das sind die wichtigsten Verteidigungsmaßnahmen um Ihren Workspace zu schützen

200.000 betroffene Computer in 150 Ländern, hunderte Millionen Dollar Schaden. Ein Erpressungstrojaner namens…

Werbeanzeige

Werbeanzeige