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Handy-Gutscheine Flop, Print-Gutscheine top

Die Deutschen mögen Gutscheine. Eine Studie von AffiliPRINT, die absatzwirtschaft exklusiv vorliegt, belegt, dass knapp 80 Prozent der Bevölkerung Rabatt-Gutscheine begrüßen und nutzen. Dabei beurteilen die Deutschen besonders Rabattgutscheine per Post oder als Paketbeilage als nützlich. Gutscheine als QR-Code aufs Handy hingegen sind deutlich weniger beliebt. Besonders die junge Zielgruppe nutzt Rabattgutscheine immer stärker.

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85 Prozent der Deutschen halten Rabattgutscheine per Post oder Paketbeilage für nützlich. Auch E-Mail-Gutscheine erreichen eine Akzeptanz von 81 Prozent. Dies sind Ergebnisse des ersten deutschen Gutschein-Barometers von AffiliPRINT, dem Vermarktungsnetzwerk für Gutschein-Marketing. Daily Deals haben dagegen deutlich an Popularität verloren. Nur 46 Prozent der Konsumenten finden Gutscheine, bei denen sie in Vorkasse gehen müssen, nützlich. Fast jeder Vierte (23 Prozent) hält sie sogar für komplett überflüssig. Noch schlechtere Werte erreichen Gutscheine als QR-Code, die mit dem Handy genutzt werden müssen. Ein Drittel der Deutschen hält sie für „komplett überflüssig“ und nur ebenfalls ein Drittel für nützlich.

Abbildung: Paketbeilagen, Gutscheine per Post oder E-Mail erreichen Akzeptanzwerte von über 80 Prozent

Beliebtheit nach Geschlecht und Alter

Die verschiedenen Gutscheinarten sind bei Männern und Frauen nahezu gleich beliebt oder unbeliebt. Tendenziell beurteilen Frauen Rabattgutscheine per Post oder als Paketbeilage, Gutscheine als QR-Codes und Deal-Gutscheine etwas besser. Männer hingegen beurteilen Gutscheine, die sie an überraschenden Orten wie beispielsweise dem Kleiderbügel einer Reinigung finden, etwas positver als Frauen.

Die Gruppe der 16 bis 34-Jährigen beurteilt gedruckte Rabattgutscheine per Post oder Paketbeilage am positivsten. Sie bevorzugen zudem Gutscheine von Websites, Deal-Gutscheine und Gutscheine als QR-Codes etwas stärker als die älteren Befragten. Grundsätzlich gilt: Je jünger die Altersgruppe, desto positiver fällt allgemein die Beurteilung von Gutscheinen aus. Speziell die Altersgruppe von 55 bis 69 Jahren bewertet Gutscheine aus dem Internet, Gutscheine an überraschenden Orten, Deal-Gutscheine und Gutscheine per QR-Code deutlich schlechter als die jüngeren Zielgruppen.

Die Zukunft liegt im Handybereich

„Seit Coca Cola den Gutschein vor rund 125 Jahren erfunden hat, gehört er zu den Standardwerkzeugen der Marketing-Manager“, erklärt Carsten Schwecke, Geschäftsführer der AffiliPRINT GmbH, die Popularität von Gutscheinen. Konsumenten lassen sich durch Gutscheine zum Kauf animieren. „Allerdings haben sich Rabattgutscheine nicht nur als Impulsgeber für den Abverkauf etabliert“, sagt Schwecke. „Gutscheinmarketing unterstützt auch das Branding maßgeblich, denn Gutscheine kommen beim Konsumenten an und er nimmt sie bewusst wahr.“

Laut der repräsentativen Befragung erinnern sich 85 Prozent der Deutschen an Details von Gutscheinen und fast zwei Drittel (60 Prozent) heben sie sogar ganz bewusst auf. Die deutliche Differenzierung der unterschiedlichen Gutscheinarten ist dabei laut Schwecke jedoch sehr wichtig: „Der Daily Deal-Gutschein ist nach dem Hype inzwischen sogar seitens Verbraucherschützern bezüglich Datenschutz und undurchsichtigen Rabattangaben in die Kritik geraten.“ Dieser Gutschein gegen Vorkasse habe mit dem klassischen, kostenlosen Rabatt-Gutschein wenig zu tun. „Konsumenten haben dies verstanden und nehmen diese Gutscheine gerne an“, urteilt Schwecke.

Zukünftig spielen nach Auffassung der AffiliPRINT GmbH Rabatt-Gutscheine für das Handy eine wichtige Rolle bei der Ansprache von Neukunden. „Im Jahr 2013 steckt das Thema mobile Gutscheine aber noch in den Kinderschuhen. Hier wird sich zeigen, welche Art von Gutschein-App oder so genannter Open-Wallet-App die Gunst der Konsumenten gewinnt“, sagt Schwecke.

Weitere Informationen unter: www.affiliprint.com

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