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Grünes Gewissen von Kunden ist nicht zu unterschätzen

Knapp die Hälfte der deutschen Bevölkerung sieht eine Verhaltensänderung des Einzelnen als aussichtsreich an, um den Klimawandel einzudämmen. In kaum einem anderen Staat, den das Marktforschungsinstitut Synovate in seine weltweite Klimastudie 2010 aufgenommen hat, vertrauen die Bürger derart stark auf individuelle statt auf staatliche Maßnahmen. Vergleichsweise hoch seien die Erwartungen der Deutschen auch an den technologischen Fortschritt in der Wirtschaft.

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Für die insgesamt dritte Synovate Klimastudie, die in Kooperation mit der Deutschen Welle erarbeitet wurde, befragte das Institut mehr als 13 000 Personen in 18 Ländern zu aktuellen Fragen des Klimawandels und der Klimarettung. Für die USA und Teile Europas sowie Asiens liegen konkrete Ergebnisse vor. Ihnen zufolge verlassen sich 48 Prozent der Deutschen, 47 Prozent der Japaner sowie 45 Prozent der US-Amerikaner auf die Rettungskraft des Bürgers, aber nur rund 20 Prozent der Menschen in der Türkei und in Russland. Hier sähen die Menschen Maßnahmen der Regierung eher als zielführend an als individuelle Verhaltensänderungen. Das geringste Zutrauen in politisches Handeln hätten demgegenüber die Befragten in den Niederlanden, in Deutschland, Frankreich und den USA geäußert.

Uneinheitlich stellen sich auch die Erwartungen der Bürger an den technologischen Fortschritt dar. Während in den USA, in Großbritannien und Japan nur etwa jeder Vierte an die Innovationskraft der Wirtschaft glaube, seien es in Deutschland 32 Prozent, in Frankreich und den Niederlanden sogar 38 und 39 Prozent. Allgemein treibt die Sorge um den Klimawandel laut Synovate Studie zwar alle Nationen um – mit 64 Prozent der Befragten, die sich viel oder ein wenig Sorgen um das Klima machten, lägen die Deutschen aber im oberen Bereich, etwa gleichauf mit der Türkei und Großbritannien. In den USA und Japan sorgten sich etwa 55 Prozent der Menschen um das Klima, in Russland und den Niederlanden etwa 40 Prozent.

Gleichzeitig gebe es eine kleine, aber leicht wachsende Gruppe derer, die den Klimawandel schlicht für ein natürliches, zyklisch wiederkehrendes Ereignis und nicht von Menschen verursacht halten. Dieser Anteil sei in Russland mit 25 Prozent am höchsten, in den USA liege er bei 20, in den Niederlanden bei 13 und in Deutschland bei vergleichsweise moderaten acht Prozent. „Die nachhaltige und sachliche Aufklärung durch Medien, Wissenschaft und Politik muss auf hohem Niveau weitergeführt und in einzelnen Ländern noch intensiviert werden“, wertet der Geschäftsführer von Synovate in Deutschland, Harald Hasselmann, die Studienergebnisse.

www.dw-world.de
www.synovate.com

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