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Geräteindustrie muss Smart-TV-Dienste anbieten

Weltweit geht die Nachfrage nach Fernsehgeräten zurück, der Markt ist hart umkämpft. Das IT-Research- und Beratungsunternehmen Gartner hält es für ratsam und wahrscheinlich, dass Hersteller internetfähige Geräte anbieten. Laut Gartners Marktprognose werden bis zum Jahr 2016 fast 85 Prozent der Flachbildfernseher Smart-TV integriert haben. Die weltweite Herstellung von flachen Smart-TV-Geräten wird sich von 69 Millionen in diesem Jahr auf 198 Millionen Geräte im Jahr 2016 erhöhen. 2013 soll die Stückzahl bei 108 Millionen liegen.

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„Letztlich werden die Zusatzdienste, die ein Markenhersteller anbietet, darüber entscheiden, welches Produkt gewählt wird“, sagt Research Analyst Paul O’Donovan. Konsumenten würden fragen, welche Internetseiten das TV-Gerät aufrufen könne und ob diese Dienste für ihn nützlich seien, und außerdem, ob der Fernseher mit dem Smartphone oder Tablet verbunden werden könne. Diese Extras bezeichnet der Gartner-Analyst als Differenzierungsmerkmale im Wettbewerb der Geräteanbieter, der ansonsten über den Preis geführt werde.

Browser oder Apps

Ein typisches Smart-TV kann nach Definition durch Gartner Bewegtbildinhalte aus dem Internet ansteuern und abspielen. Das Gerät könne einen Browser enthalten, was aber nicht zwingend sei. Apps müssten über einen App-Store hinzugefügt werden können, den Store könne der Hersteller oder ein Drittanbieter betreiben. Trotz der Breitbandverbindung zum Internet würden die meisten Fernsehinhalte aber weiterhin terrestrisch, via Satellit, Kabel oder einer IPTV-Set-Top-Box übertragen. Denn das Bezahlfernsehen werde auch künftig Premium-Inhalte wie Sport oder Events übertragen, die nicht im Internet verfügbar seien.

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