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Focus und Creditreform sind die Gewinner

Die Focus-Redaktion kann sich freuen: Fakten sind der Zielgruppe der Entscheider am liebsten. Denn mit einer Reichweite von 30,9 Prozent ist das Nachrichtenmagazin in der aktuellen Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung 2003 (LAE) wieder auf Platz eins gelandet.

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Spiegel und Stern konnten beide hinzugewinnen, verbleiben aber auf den Plätzen zwei und drei. Bei den klassischen Wirtschaftsmagazinen ist hingegen der Katzenjammer bis auf Ausnahmen groß: Die Wirtschaftswoche sackte von 10,2 auf 8,5 Prozent ab, DMEuro von 7,9 auf 6,0 Prozent und das Handwerkmagazin büßte über einen Prozentpunkt ein und liegt jetzt bei 8,3 Prozent. Capital konnte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 12,2 verbessern, Markt und Mittelstand bleibt bei 4,5 Prozent und erreicht aber aufgrund einer größeren Grundgesamtheit von 2,24 Millionen Entscheidern statt 96 000 jetzt 101 000 Leser.

Dagegen richtig feiern und die Sektkorken knallen lassen können die Creditreform aus der Verlagsgruppe Handelsblatt und das Manager Magazin. So steigerten die Düsseldorfer ihre Reichweite von 3,8 auf satte 4,8 Prozent und stehen damit direkt hinter Impulse (5,1 Prozent) sowie der Handel (5,0 Prozent) und gehören mit dem Gesamtzuwachs zu den Topgewinnern der LAE. Nur das Manager Magazin konnte stärker zulegen, um 1,5 Prozentpunkte auf nun 10,4 Prozent. Brand eins und ProFirma, zum ersten Mal dabei, konnten das Interesse gerade mal von 0,8 beziehungsweise 0,7 Prozent der Entscheider auf sich lenken.

Durch die Bank zwar erwartungsgemäß, aber zum Teil drastisch verloren, haben die Anlegermagazin. Ob Börse Online, Focus Money, Euro am Sonntag oder Geldidee. Sie alle mussten teilweise auf über einen Prozentpunkt ihrer Leser verzichten. Nur Finanzen konnte sich leicht um 0,1 auf 5,6 Prozent und 126 000 erreichte Entscheider verbessern.

Auch bei den überregionalen Tageszeitungen sind die Verlierer in der Überzahl: Das Handelsblatt mit 10,6 Prozent (Lae 2001: 11,7 Prozent), die Frankfurter Allgemeine, minus 1,2 Prozentpunkte auf 11,1 Prozent, Die Welt mit 7,4 Prozent (7,8 Prozent) und die Frankfurter Rundschau mit einem Minus von 0,9 Prozentpunkten auf 2,8 Prozent lecken sich die Wunden, während die Financial Times Deutschland mit einer 38-Prozent-Steigerung auf 4,1 Prozent (3,0) und die Süddeutsche Zeitung mit immerhin 0,6 Prozentpunkten auf 10,3 Prozent dem Handelsblatt gefährlich nahe kommt.

Absolute Ausreißer sind die Wochenzeitungen, Die Zeit, VDI Nachrichten und Welt am Sonntag, die alle mindestens 0,5 Prozentpunkte mehr für sich verbuchen konnten.

Experten geben jedoch zu bedenken, dass die Ergebnisse der letzten LAE nicht mit der 2001er Untersuchung verglichen werden können, da erstmals die Daten über CAPI (Computer Assisted Persinal Interviewing) erhoben wurden. Damit entfällt die mitunter fehleranfällige Datenübertragung vom Fragebogen in den Rechner. Insofern sind die Ergebnisse der diesjährigen LAE genauer als alle vorhergehenden. Zudem hat sich die Grundgesamtheit vergößert, nämlich um 92 000 auf 2,24 Millionen Entscheider.

Die Ergebnisse zur LAE 2003 in der Übersicht gibt es hier.

Weitere Meldung zum Thema: GWP Media-Marketing weiterhin führender Vermarkter von Entscheider-Titeln

Empfohlene Links:

www.lae.de

www.lae-insight.de
www.medialine.de

Die fünf Topgewinner steigerten ihre Reichweite um…

Financial Times Deutschland 37 Prozent
Creditreform 26 Prozent
Manager Magazin 17 Prozent
Die Zeit 11 Prozent
VDI-Nachrichten 9 Prozent

Die fünf größten Verlierer büßten Reichweite ein um…

Euro am Sonntag 34 Prozent
Focus Money 32 Prozent
Frankfurter Rundschau 26 Prozent
DM Euro 24 Prozent
Geldidee 23 Prozent

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