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Floppende Apple-Präsentation, Facebooks Videokampf und das deutsche Arbeitstier

Wer nicht live bei der Präsentation der neuen Apple-Produkte im Silicon Valley dabei sein konnte, hat ziemlich in die Röhre geschaut. Facebook hingegen sagt Youtube den Kampf in Sachen Video an. Und deutsche Arbeitnehmer machen die meisten (unbezahlten) Überstunden.

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Von Stephanie Dittebrand

Die Präsentation der Woche: iPhone rockt, Live-Stream floppt

Auf den 9. September haben Apple-Fans und Konzern-Hasser gewartet: Die Präsentation der neuen Produkte aus dem Hause von Jobs-Nachfolger Tim Cook. Schon zuvor haben sich die Gerüchte überschlagen. Spekulationen über das iPhone 6, Apples erste Smartwatch und ein eigenes Bezahlsystem schwirrten durch das Netz. Ab 19 Uhr unserer Zeit wurden dann die meisten Gerüchte bestätigt: In Deutschland konnte man dies aber nicht live auf dem Tablet, Laptop oder Smartphone verfolgen – auch nicht auf den Apfel-Versionen. Auf der Unternehmensseite lief der Livestream schwarz (bzw. grau), wenn überhaupt etwas geladen wurde, ruckelte das Bild extrem. Oder ein chinesischer Kommentator machte es unmöglich, den Worten von Cook zu folgen. Zum Glück gab es aber genügend Live-Ticker, die Fotos, Informationen und Zitate lieferten. Im Internet war dann auch schnell zu sehen, wie die Produkte ankommen: Das neue iPhone in zwei verschiedenen Größen kommt gut an, die Fans feiern es. Das von Cook als Hommage an Steve Jobs angekündigte „one more thing”, die Apple Watch, floppt hingegen völlig bei den Apple-Gegnern. Ob das an dem kleinen i liegt, das der Smartwatch im Produktnamen fehlt? Die Häme im Internet haben die Kollegen von Handelsblatt Online zusammengefasst.

Die Kampfansage der Woche: Facebook macht auf Youtube

Auch dank der Auto-Play-Funktion für Videos, die vor wenigen Monaten eingeführt wurde, hat Facebook seinen Bewegtbild-Konsum zwischen Mai und Juni um mehr als 50 Prozent gesteigert. Grund genug für das soziale Netzwerk, sich jetzt verstärkt auf die Bereitstellung von Videos zu konzentrieren – und Youtube damit ernsthaft Konkurrenz zu machen bzw. wichtige Funktionen nachzuahmen. Bei auf Facebook hochgeladenen Videos sollen Nutzer demnächst sehen können, wie oft diese angeklickt wurden. Wie auch auf der Seite des weltweit größten Videoportals. Am Ende eines Clips sollen dann auch, ganz Youtube-like, Empfehlungen für Videos mit ähnlichen Inhalten angezeigt werden. Wie sich Facebook so auch als Werbeplattform empfehlen will, lesen Sie auf meedia.de.


Die Highlights der Woche auf absatzwirtschaft.de:

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>>> Google – Eine Automarke?

>>> Stabile Etats für die Live-Kommunikation


Die Zahlen der Woche: Deutschland, Land der Überstunden

Die Europäische Statistikbehörde Eurostat hat Zahlen zu vertraglich vereinbarten Wochenarbeitszeiten aller 18 Euro-Staaten veröffentlicht – zusammen mit den tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden. Die EU-Studie zeigt: In keinem anderen Land der Euro-Zone machen die Menschen mehr Überstunden als in Deutschland. Im Schnitt sind 37,7 Stunden vertraglich vereinbart, der deutsche Arbeitnehmer sitzt aber 41,3 Stunden im Büro. Und dabei wird nur jede zweite Überstunde bezahlt. Das heißt aber noch lange nicht, dass unser Land auch das fleißigste ist. Mit tatsächlichen 44,1 Wochenstunden sind die Griechen absoluter Spitzenreiter. Grund genug, mit einigen Vorurteilen gegenüber Griechenland seit der Staatspleite aufzuräumen. Mehr Infos dazu auf Handelsblatt Online.

Das Video der Woche: Nichts für faule Stubentiger

„Wenn Nike einen Katzenfutter-Spot drehen würde.“ Mit diesen Worten macht der Mediendienst kress auf einen Werbeclip der Mars-Haustiermarke Temptations aufmerksam. Und damit liegt dieser gar nicht so falsch, denn dieses Video interpretiert Cat-Content einmal anders. Dieser Snack ist nichts für süße Kätzchen, sondern für echte „Muskelkater“.

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