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Fernseher im Zentrum des Fußball-Fiebers

Heute ist Anstoß zur Fußballweltmeisterschaft in Brasilien – und für die meisten Deutschen ist dies ein geselliges Ereignis. 87 Prozent schauen zusammen mit Familie oder Freunden. Im Gastgeberland Brasilien sind es sogar 96 Prozent, in Japan nur 61 Prozent.

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Das internationale Marktforschungsinstitut Ipsos befragte in 26 Ländern über 15.000 Personen, die zumindest schon mal etwas von der WM in Brasilien gehört hatten.

Mobile Geräte und Radio werden weniger genutzt

Acht von zehn Deutschen wollen sich zumindest einige Spiele der WM ansehen. Im Zentrum des WM-Fiebers steht der Fernseher – drei Viertel der Deutschen werden vor der Mattscheibe jubeln.
Fast die Hälfte der Deutschen zieht es außer Haus: 44 Prozent planen, sich Spiele in Bars oder Kneipen anzuschauen. Am höchsten ist dieser Anteil in Ägypten (67 Prozent), Südafrika (63 Prozent) und Spanien (59 Prozent).

Aufgrund der Übertragungsdauer der sportlichen Begegnungen spielen mobile Endgeräte (Smartphone 5 Prozent, Tablet 4 Prozent) und das Internet (12 Prozent) eine nachgelagerte Rolle. Sie sind in Deutschland noch gleichbedeutend zum Radio (10 Prozent). Jedoch gibt es weltweit kein Land, in dem das Radio stärker genutzt wird.

WM 2014: Deutsche schauen am liebsten zusammen mit Freunden und Familie; Quelle der Grafik: Ipsos

Jeder vierte Deutsche kauft WM-Produkte

Viele Firmen werben mit speziell aufgelegten Produkten zur Weltmeisterschaft. Und dies durchaus mit Erfolg: Jeder vierte Deutsche (24 Prozent) gibt an, dass er WM-bezogene Produkte kaufen wird. Dies liegt etwas unter dem internationalen Schnitt von 30 Prozent. In Indonesien planen zwei Drittel (65 Prozent) den Erwerb von WM-Produkten, in Brasilien sind es 42 Prozent.

Übersinnliches dagegen ist in Deutschland nicht sehr populär: Nur knapp jeder Zehnte (8 Prozent) hat während der Weltmeisterschaft einen Glücksbringer für sein Team dabei, halb so viel wie im internationalen Vergleich (16 Prozent). Deutschlands Gruppengegner USA mit Trainer Jürgen Klinsmann wird sogar von einem Drittel (31 Prozent) per Talisman unterstützt.

(Ipsos/asc)

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