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Europawahl, Milliardärs-Hochmut und ein ganz besonderer Heiratsantrag

Die Europawahl liefert Ergebnisse, die nicht erfreuen. Überall erstarken rechte Parteien, in Frankreich wird der Front National stärkste Kraft. Für den Rapper Dr. Dre wird ein Freudentaumel fast zum Verhängnis und ein Heiratsantrag begeistert die Netzwelt.

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Von Johannes Steger

Der Schock der Woche: Rechte Parteien legen zu

Vergangenen Sonntag war es soweit: Europaweit stimmten die Bürger der Europäischen Union über die Sitzverteilung im EU-Parlament ab. Dabei lagen zwar die etablierten Parteien vorn, aber die Wahl brachte dann auch ein Donnerwetter nach Brüssel. Denn in fast allen Ländern der Union konnten rechtsnationale oder gar rechtsextreme Parteien zulegen. Besonders aus Frankreich kamen erschreckende Ergebnisse: Die rechte Partei Front National von Marine Le Pen schaffte es zur stärksten Partei. Weit vor den regierenden Sozialisten und immerhin 4 Sitze vor der konservativen UMP. Auch im Netz sorgte das für reichlich Wirbel. Während viele das Ergebnis der deutschen AfD kommentierten, war auch der Erdrutschsieg der Rechten in Frankreich Dauerthema. Ein Nutzer fühlte sich gar bemüßigt, aus Marine Le Pen kurzerhand Lord Voldemort aus Harry Potter zu basteln. Über die Wahlnacht in den Sozialen Netzwerken berichtete „Handelsblatt Online“.

Die Enttäuschung der Woche: Zu früh gefreut

Hochmut kommt ja bekanntlich vor dem Fall. Das musste in dieser Woche auch Hip-Hop-Legende und Produzent Dr. Dre erfahren. Längst rappt der nicht mehr selber, sondern betätigt sich lieber als Geschäftsmann. Seine Kopfhörermarke Beats ist Kult und bei vielen Musikliebhabern beliebt. Dafür interessiert sich auch der Tech-Riese Apple und bot Dre einen Milliardenbetrag, so vermeldeten es zumindest gut informierte US-Medien. Klar, dass da bei Dr. Dre schon mal Champgnerlaune aufkommen kann. Und er wäre kein echter Rapper, wenn er das nicht zeigen würde. In einem Amateurvideo lässt sich Dre als erster Milliardär der Hip-Hop-Szene feiern. Dann der Schock: Gerüchten zufolge sei Apple nicht mehr an einem Kauf interessiert, so Gerüchte. Zudem sei man in Cupertino verärgert über den Freudentanz auf Video, den Dr. Dre in die Welt geschickt hatte. Falls Dr. Dre Yacht und Privatjet abbestellt hat, kam dann aber am Donnerstag Entwarnung: Apple kauft Beats für rund 3 Milliarden Dollar. Mit der größten Übernahme der Firmengeschichte will sich der Konzern aber nicht nur hippe Kopfhörer zulegen, sondern auch den Einstieg in den Musikstreaming-Markt schaffen. Gut für Dr. Dre, der jetzt wirklich die Korken knallen lassen kann.


Die Highlights der Woche auf absatzwirtschaft.de:

>>> Zukunftsszenarien: Onlinehandel nimmt weltweit deutlich zu

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>>> Native Advertising und das Drama um das Time-Titelblatt


Der Ärger der Woche: PR-Debakel in Tirol

Eigentlich sind sie dort, um sich auf die in knapp zwei Wochen startende WM vorzubereiten. Doch statt Neuigkeiten zu Torschuß-Training und Abwehr-Verfeinerung kommen aus dem Trainingslager der deutschen Fußballnationalmannschaft derzeit eher ärgerliche Nachrichten. Zuerst musste Trainer Joachim Löw zugeben, dass er seinen Führerschein wegen zu hoher Geschwindigkeit und Telefonie am Steuer abgeben musste. Vorbildfunktion adé. Vorher hatte Nationalspieler Kevin Grosskreutz laut „Bild“ in einem Berliner Hotel betrunken randaliert und sich in der Lobby erleichtert. Doch damit war es noch nicht vorbei: Bei einem Werbedreh für einen Autobauer kam es zu einem Crash, bei dem ein Streckenposten und ein Urlauber verletzt worden. Mit dabei waren die Nationalspieler Benedikt Höwedes und Julian Draxler. Die WM-Vorfreude in Tirol dürfte sich wohl deutlich eingetrübt haben.

Das Video der Woche: Hochzeitsantrag per Video

Was ist eigentlich der schönste Tag außer der eigenen Hochzeit? Na klar: der Tag des Antrags. Da lassen sich die Antragsteller gerne mal etwas Ausgefallens einfallen. Vom Ring im Champagnerglas, über Flashmobs bis zum Antrag auf dem Eifelturm ist eigentlich alles dabei. Je spektakulärer desto besser. Doch was Jack Hyer für seine Freundin vorbereitete, sucht wahrlich seinesgleichen. Vier Jahre und in 26 Ländern filmte er sich selbst, während er das Lied „500 Miles“ der schottischen Band The Proclaimers sang. Von den griechischen Inseln bis zu den Massai. Überall wohin er reiste, sammelte er Videoschnipsel, die er dann auf der College-Abschlussparty seiner Freundin vorspielte. Achtung, Spoiler: Sie sagt natürlich Ja. Das Video hat Hyer jetzt auf YouTube hochgeladen. Kein Wunder, dass das romantische Stück bereits zum viralen Megahit avancierte.

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