Suche

Anzeige

Erstmals personenbezogene Daten für Belegungseinheiten möglich

Die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) hat heute den vor wenigen Tagen verabschiedeten Methodenansatz zur Erhebung der neuen, einheitlichen Online-Währung vorgestellt. Die neue Währung ermöglicht erstmals in der deutschen Online-Werbeträger-Forschung, personenbezogene Daten für kleinste Belegungseinheiten auszuweisen.

Anzeige

Der Multimethoden-Ansatz ist besonders flexibel und kann sich jederzeit den dynamischen Bedingungen des Online-Marktes anpassen. Die AGOF hat damit für das Medium Online einen umfassenden Marktkonsens aller führenden Online-Anbieter und -Vermarkter erzielt. Auch die Finanzierung und ein Zeitrahmen für die Veröffentlichung erster Daten stehen bereits fest.

In einem neuen Verfahren werden verschiedene bewährte Erhebungsmethoden miteinander verknüpft. Das Modell, bestehend aus drei Säulen, verbindet eine telefonische Befragung (Säule 1), eine technische Messung (Säule 2) sowie eine Onsite-Befragung (Säule 3). Die Verbindung der Methoden wird durch sogenanntes Profiling hergestellt. Damit werden Rückschlüsse auf die Person hinter dem Computer-Bildschirm möglich. Die Validierung der Profiling-Daten mittels der CATI- und der Onsite-Befragung rundet die neue Online-Währung ab.

Die Erhebung der Daten in den einzelnen Säulen erfolgt durch verschiedene Marktpartner. Die Erhebungen sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Nach diesem Zeitplan sollen dann die ersten Daten der neuen Währung im Frühjahr 2004 dem Markt zur Verfügung stehen. Danach ist ein quartalsweises Erscheinungsintervall angestrebt.

Die AGOF
Die Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung wurde im Dezember 2002 gegründet. Der Verein setzt sich zusammen aus allen Mitgliedern der AGIREV, Auftraggeberin des Online-Reichweiten-Monitors (ORM), und den Trägern und Lizenznehmern der Arbeitsgemeinschaft @facts sowie weiteren führenden Online-Vermarktern.

www.agof.de

Digital

Cambridge Analytica-Krise schnell abgehakt: An der Börse ist Facebook so wertvoll wie nie

Zeitweise sah es so aus, als könnte die Datenaffäre um Cambridge Analytica Facebook in die bislang größte Krise der Firmenhistorie führen. Doch vier Monate später ist klar: Die Enthüllungen haben Facebook wirtschaftlich den geringsten Schaden zugefügt. An der Wall Street sprang die Aktie des Social Media-Pioniers auf den höchsten Stand aller Zeiten. Facebook, Inc. ist erstmals mehr als 600 Milliarden Dollar wert. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Ausruf der „China-Brand-Initiative“: China entdeckt die Macht der Marken

Die Chinesen sind schlau, sehr schlau. Wenn sie ein Problem oder eine Chance…

Zwei der größten Unternehmen aus China und Deutschland unterschreiben strategische Partnerschaft

Suning Holdings Group und SAP SE: Diese beiden Unternehmen wollen gemeinsam fortgeschrittene Forschung…

BVDW veröffentlicht Verhaltenskodex: Wie sich Agenturen im Content-Marketing-Dschungel verhalten sollen

Mehr Ordnung im Chaos Content-Marketing: Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat dafür nun…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige