Suche

Anzeige

Einsparungen zu Lasten der Marken bergen Risiko eines Raubbaus an der Zukunft

Die Erwartungen deutscher Marketingentscheider hinsichtlich der Geschäftsentwicklung, Marketingaktivitäten und -budgets sowie Investitionsschwerpunkten als auch Erfolgsfaktoren für 2010 sind verhalten optimistisch. Dies ist das zentrale Ergebnis einer branchenübergreifenden Studie, für die die Managementberatung BBDO Consulting mehr als 300 Entscheider befragte.

Anzeige

Gegenüber der im Januar durchgeführten Erhebung „Marketing in der Krise“ legten die Erwartungen an steigende Umsätze sowie die Planung zur Erhöhung des Marketingbudgets um jeweils acht Prozentpunkte auf 25 Prozent und 23 Prozent zu. Auch sei die zuvor geäußerte Verunsicherung gegenüber den wichtigsten Erfolgsfaktoren dem konkreten Ziel der Kundenbindung gewichen. Für die kurzfristig relevanteste Maßnahme hielten mehr als 94 Prozent der Befragten die Verbesserung des Kundendialogs. „Dafür müssen Unternehmen sich öffnen und inhaltlich völlig neue Kundenbindungsprogramme entwickeln“, sagt Udo Klein-Bölting, CEO von BBDO Consulting. Die bisherigen hätten eher darauf abgezielt, Abwanderungen zu verhindern, wohingegen nun aktives Management des Kunden-Bonding gefragt sei.

Der Markenaufbau stehe mit lediglich 18,5 Prozent nicht im Mittelpunkt der geplanten Maßnahmen. Allerdings sei die Marke einer der zentralen Unternehmenswerte und auch Träger der Kundenbindung. „Einsparungen zu Lasten der Marken bergen das Risiko eines Raubbaus an der Zukunft“, unterstreicht Klein-Bölting. Als größte Herausforderung sähen 82,5 Prozent der Entscheider auch den steigenden Kostendruck an. Daraus resultiere, dass die Budgets neu allokiert werden müssten. Nach wie vor sei mit 55 Prozent der Stimmen deshalb branchenübergreifend die Überprüfung der Marketingeffizienz ein Thema. Vermehrt optimistisch blickten der Umsatz-Erwartungshaltung B-to-B-Branchen entgegen, während Chemie und Handel diesem Trend widersprächen. Die Maßnahmenschwerpunkte lägen branchenübergreifend auf den kundennahen Bereichen Vertrieb und CRM.

www.bbdo-consulting.com

Kommunikation

Nutzer geben das meiste Geld für Streaming- und Dating-Anwendungen aus

Marktpropheten sagen schon seit Jahren den Niedergang von Apps voraus. Neue Zahlen zeigen nun: Das Gegenteil ist der Fall. Noch nie beschäftigten sich die Nutzer länger mit den mobilen Anwendungen als im vergangenen Jahr. Und auch die Download- und Umsatzzahlen sind im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen, wie eine Untersuchung des Analyseinstituts AppAnnie ergeben hat. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

60 Prozent der Bewerber wollen Gehaltsangaben in Stellenangeboten

Der Januar ist Hauptsaison für die Jobsuche, doch wie können sich Unternehmen in…

Roboter in der Arbeitswelt: Warum die Mehrheit der Deutschen die High-Tech-Kollegen ablehnt

Groß, orange und hinter einem Schutzzaun - die Vorstellung der Deutschen von Robotern…

Nielsen-Report zum Werbejahr 2018: TV-Werbemarkt erstmals seit 2009 im Minus

Wie sieht die Bilanz des deutschen Werbemarkts im Jahr 2018 aus? Er stagniert…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige