Suche

Anzeige

DMMV sieht positive Entwicklung der Medien- und Internetbranche nicht behindert

Die positive Entwicklung der Medien- und Internetbranche darf nach Ansicht des Deutschen Multimedia Verbandes (DMMV) e.V. durch die Insolvenz der KirchMedia nicht verzögert werden. Es sei wichtig, dass über eine Auffanggesellschaft schnellstmöglich eine Lösung für die Fortführung des Unternehmens gefunden werde, so DMMV-Geschäftsführer Alexander Felsenberg in einer aktuellen Presseaussendung des Verbandes.

Anzeige

Der Markt benötigte jetzt Stabilität. Zudem verweist er darauf, dass die
KirchGruppe Werte geschaffen habe, die auch in Zukunft bestehen
würden.
Selbst die defizitäre Situation des Pay-TV-Senders Premiere dürfe
nicht als Signal verstanden werden, dass in Deutschland zukünftig
Bezahlinhalte keine Chance haben, so Felsenberg weiter.

Der DMMV
wies darauf hin, dass sich bezahlter Content mittelfristig sowohl im
Fernsehen als auch im Internet etablieren werde, da bestimmte
Angebotsformate anders nicht finanziert werden könnten. Eine
zukünftige Lösung für die KirchGruppe sollte daher nach Auffassung
des Verbandes auch Geschäftsaktivitäten in diesem Bereich vorsehen.
Wichtig sei in diesem Zusammenhang auch der Einsatz internetfähiger
Set-Top-Boxen.

Dr. Claudia Rinke, Rechtsanwältin und Mitglied des Arbeitskreises
Medienpolitik im DMMV, betonte hierzu in der Meldung, dass die aktuelle Situation der
KirchGruppe eine Vielzahl lizenz- und insolvenzrechtlicher
Fragen aufwerfe, welche noch nicht praktisch beantwortet wurden.
Es solle daher möglichst schnell Rechtssicherheit und somit
Sicherheit über die zukünftigen Wettbewerbsbedingungen für andere
Medienunternehmen erzielt werden. Dabei sei auch an eine Neuordnung
des Medienkartellrechts zu denken.

Weiterhin zu berücksichtigen sei
die Verbesserung der rechtlichen und technischen Schutzmöglichkeiten
für digitale Güter. Der DMMV hat zu diesem Thema gemeinsam mit dem
Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) e.V. ein
Gutachten in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse der
Öffentlichkeit in Kürze präsentiert würden.

www.dmmv.de

Digital

Künstliche Intelligenz für Marken und Händler: Keine Option, sondern ein Muss

Bereits heute haben größere Handelsunternehmen aktive und erfolgreiche Projekte auf KI-Basis umgesetzt. Die erreichbaren Wettbewerbsvorteile und der Einsatz von KI beim Wettbewerber führen zunehmend zu einem Druck bei allen Unternehmen, dem nachzueifern. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

GroupM kritisiert Facebook: “Keine für die echte Welt geeigneten Messeinheiten”

Das umsatzstärkste Werbemedienunternehmen der Welt, GroupM, hat scharfe Kritik an Facebook geübt. Gegenüber…

Milliarden-Deal von Adobe: US-Softwarehersteller übernimmt Marketing-Spezialist Marketo

Der Marketing-Spezialist Marketo gehört bald zu Adobe. Der US-Softwarehersteller sichert sich das Unternehmen…

Sexismus und Diskriminierung: Werberat verteilt öffentliche Rügen wegen „herabwürdigender“ Werbung

Sieben Unternehmen hat es getroffen. Der Deutsche Werberat hat öffentliche Rügen gegen deren…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige