Suche

Anzeige

Direktvertrieb wird dynamisches Wachstum bescheinigt

Der Direktvertrieb beziehungsweise der Verkauf von Produkten und Dienstleistungen durch direkte Vertriebsrepräsentanten hat sich zu einem professionellen Berufsfeld in einem dynamischen Wachstumsmarkt entwickelt. Das ist das zentrale Ergebnis des „Branchenreport Direktvertrieb 2009“, für den der Unternehmensverband Direktvertrieb (UVDV) und die Fachhochschule Worms mehr als 6600 aktive Vertriebspartner in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragten.

Anzeige

„Direktvertrieb ist ein Wachstumsmotor unserer Volkswirtschaften geworden. Während der Einzelhandel vor hohen Herausforderungen steht und die Umsatzanteile seit Jahren rückläufig sind, zeigt der Direktvertrieb hohe Wachstumsraten und ein enormes Entwicklungspotenzial“, sagt Dr. Jens Abend, Vorstandsvorsitzender des UVDV. In Deutschland seien rund 780 000 (A: 50 000, CH 40 000) selbstständige Vertriebspartner aktiv und erwirtschaften einen Umsatz von knapp 6,47 Milliarden Euro (A: 540 Millionen Euro, CH: 518 Millionen Euro) pro Jahr. Dies entspreche einem Zuwachs von rund sieben bis zehn Prozent pro Jahr innerhalb der letzten zehn Jahre.

Trotz des dynamischen Wachstums in den vergangenen Jahren sei das Potenzial im Direktvertrieb hierzulande enorm. Seien in Taiwan beispielsweise 18,6 Prozent der Bevölkerung im Direktvertrieb tätig sowie in den USA immerhin 5,1 Prozent, läge Deutschland mit einem Anteil von 0,9 Prozent am unteren Ende der Skala. „Vor dem Hintergrund des hohen Nachholbedarfs in Deutschland, in Österreich und der Schweiz und der zunehmenden Verbesserung des öffentlichen Ansehens des Direktvertriebs traue ich dem Markt in den kommenden fünf Jahren jährliche Wachstumsraten zwischen sechs und acht Prozent zu“, erklärt Dr. Jens Abend.

Zudem würden 85 Prozent der befragten Vertriebspartner ein weiteres dynamisches Wachstum in den kommenden Jahren erwarten. Als begünstigende Trends gelte zum Beispiel, dass sich der Direktvertrieb mit flexibler Zeiteinteilung und der Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten, Berufstätigen mit Familie eine Perspektive gebe. Vor allem im sogenannten Network-Marketing, der dynamischen Variante des Direktvertriebs, wo sich jeder Vertriebspartner sein eigenes Netzwerk beziehungsweise seine „Downline“ aufbaut, sei es entscheidend, dass auf jeder Ebene zu den gleichen Konditionen eingekauft werden kann und auch die gewährten Boni sich ausschließlich am Verkaufsvolumen und nicht an der Stellung in der Downline bemessen. Die Vertriebsform des Network-Marketing, auch Empfehlungsmarketing genannt, biete Vertriebspartnern neben dem klassischen Direktvertrieb zusätzlich die Möglichkeit, neue Vertriebspartner zu gewinnen und zu betreuen.

www.uv-dv.de

Kommunikation

Apple- gegen Android-Nutzer: So sehr turnen alte Smartphones Frauen ab

So geht es tatsächlich zu auf dem Dating-Markt im Jahr 2018: Besitzt man ein altes Smartphone, kann es sein, dass die Frau nie wieder anruft. Das Smartphone hat einen maßgeblichen Anteil an der Begehrlichkeit bei der Partnerwahl. Das will das Tech-Wiederverkaufsportal Decluttr in einer Studie herausgefunden haben: So hätten iPhone-Besitzer die besseren Aussichten, einen Partner zu finden als Android-Nutzer. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Mit Livestreaming Millennials erreichen: Fünf Tipps für einen reibungslosen Livestream

„Bloß nichts verpassen!“ Bei den Vertretern der Millennial-Generation ist die so genannte ‚Fear…

Die Grundbausteine des Marketings: Mehr Kritik wagen!

Frage an Radio Eriwan: „Wäre Kritik am Marketing.“ Antwort: „Ja, aber es wäre…

Amazon hat am Prime Day 2018 mehr als 100 Millionen Produkte verkauft

Prime Day bedeutet 36 Stunden bei Amazon shoppen. Anfang der Woche war es…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige