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Direktmarketing-Ausgaben nur leicht gesunken

Das Direktmarketing konnte sich im Jahr 2001 trotz der angespannten wirtschaftlichen Situation behaupten. Die Investitionen in diese Werbeform betrug insgesamt 21,2 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Ausgabenrückgang von nur einem Prozent, während der Gesamtwerbemarkt sechs Prozent einbüßen musste.

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Nur leicht rückläufig ist auch die Zahl der direktmarketingaktiven Unternehmen. Sie lag 2001 bei 549.000, das sind 5000 weniger als ein Jahr zuvor. Die durchschnittlichen Aufwendungen der Unternehmen für Direktmarketing sind mit 39.000 Euro hingegen stabil geblieben. Das sind Ergebnisse der Studie „Direktmarketing Deutschland 2002“, die im Auftrag der Deutschen Post erstellt und auf der DIMA in Düsseldorf vorgestellt wurde.

Der leichte Ausgabenrückgang im Direktmarketing ist laut Studie in erster Linie auf die Handelsunternehmen zurückzuführen. Sie waren von der Konjunkturschwäche im Jahr 2001 offenbar am stärksten betroffen und schränkten ihre Direktmarketingaufwendungen um 0,3 Milliarden Euro auf insgesamt 7,5 Milliarden Euro ein. Die Dienstleister haben mit 9,0 Milliarden Euro unter allen Branchen am meisten für Direktmarketing aufgewendet.

Bei der Betrachtung der Werbemedien fällt auf, dass bei fast allen klassischen Direktmarketinginstrumenten die Nutzerzahlen leicht gesunken sind. Die Unternehmen setzten 2001 insgesamt weniger Instrumente gleichzeitig ein. Aus dieser Konzentration auf wenige Medien resultiert eine Steigerung der Durchschnittsausgaben für die bevorzugten Medien. So stand 2001 die adressierte Werbesendung mit 7,1 Milliarden Euro Aufwendungen wieder an erster Stelle. Einen deutlichen Ausgabenzuwachs konnte als einziges Instrument das E-Mail-Marketing verzeichnen. Bei einem konstanten Nutzeranteil lagen die Aufwendungen bei 1,3 Milliarden Euro. Das sind acht Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Studie „Direktmarketing Deutschland 2002“ ist repräsentativ für 2,7 Mio. Unternehmen in Deutschland. NFO Infratest InCom führte dafür 3.500 Befragungen, 250 ergänzende Interviews sowie Expertengespräche durch.

www.dpnw.de

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