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Shopping-Innovationen in London: Wie der Handel von morgen heute schon aussehen kann

In London ticken die Uhren ein wenig schneller, wenn es um den Retail-Markt geht

Wer zum Shoppen nach London fährt, wird schnell merken, dass hier Innovation am Werk ist. Ob Nike, Burberry, Levis oder Hacket: Der Handel in der Hauptstadt Großbritanniens hat an Fahrt aufgenommen – und lässt hiesige Händler ganz schön alt aussehen.

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Die Welt des Online-Shoppings unterscheidet sich nicht grundlegend von der Offline-Welt. In beiden werden Produkte präsentiert, die verkauft werden wollen. Weil das nicht mehr so einfach ist müssen Läden zunehmend die Lücke zwischen realer und virtueller Welt schließen und das Einkaufen zum Gesamterlebnis werden lassen, indem sie auf jeden Kunden individuell eingehen. Die Zauberwörter des zukünftigen Handels sind: Digitalisierung, Personalisierung und Erlebnis.

Digitalisierung und Personalisierung

Die neuen , digitalen Verbraucher erwarten eine nahtlose Shopping-Erlebnis. Es muss und es gibt mehr digitale Marken, die die Lücke zwischen Online- und Offline-Welt überbrücken wollen. Digitale Tools im Shop helfen dem Kunden dabei sich zurecht zu finden, sich zu informieren, Inspiration zu holen. Der aufkommende „Gamification“-Trend kann das Shoppingerlebnis weiter anheizen.

Eine sehr persönliche In-Store- Erfahrung kann das erreichen, was Online-Shops nicht schaffen: Dem Kunde das Gefühl geben, einzigartig zu sein. Die Personalisierung von Produkten ist eine einfache Idee, die für den Kunden den Unterschied macht – vor allem für die junge, erlebnisorientierte Zielgruppe. „Wenn die Verbraucher ihre wertvolle Zeit mit Einkaufen verbringen, ist es oft eine bewusste Entscheidung, keine Notwendigkeit. Sie verbinden Shopping mit Freizeit und verbringen deshalb viel Zeit in Läden“, meint Linda Ralph, Vice President Premier Sales von Mood Media International. Mood Media begründete den Wirtschaftszweig der Hintergrundmusik und bietet heute ein umfassendes Portfolio an audiovisuellen Lösungen und ganzheitlichen Kundenerlebnissen, unterstützt durch ein weltweites Service-Netzwerk.

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In London finden Shopper bereits Digitalisierung und Individualisierung. Die Stadt gilt als Experimentierboden für neue Shopping-Modelle. Wir haben uns dort umgeschaut:

Nike: Schuhe designen und dann ab zum Sport

Im Londoner Nike-Shop kann man mehr als nur Trikots und Sportschuhe kaufen. Es ist ein großzügig geschnitterner Store, der Frauen- Männer- und Kindermode in den unterschiedlichen Stockwerken anbietet. Neonfarben überwiegen, Touchscreens gibt es in jeder Abteilung. Die Specials: Man kann sich Online kostenlos für ein freies Training, Lauftraining oder Yoga anmelden und im Store diese Kurse besuchen. Dazu lassen sich an Tablets die eigenen Schuhe oder T-Shirts designen. Individualisierung at its best.

Topshop: Erlebnis pur – Die ganze Welt in einem Shop

20160701_113003Im Topshop-Store findet man immer wieder kleine Pop-up-Inseln, die sich bestimmten Themen annehmen, wie zum Beispiel das perfekte Festivaloutfit. Dazu gibt es im unteren Stockwerk so genannte Shops-in-shops: Von Fast Food, Tee, kleinen Kuchen, über einen Nagel-Salon, Friseur oder ein Piercingstudio ist alles dabei. Hier gibt es wenig Screens, wenig Digitalisierung, dafür mehr Erlebnisswelten.

Burberry: Der Kunde ist König

Burberry steht für Luxus und dieser muss im Store fühlbar sein. Im Eingangsbereich erwartet die Besucher ein großer Screen, der die aktuellen Modenschauen und TV-Spots präsentiert. Spiegel und Bildschirme lassen den Laden weiträumig wirken, Mitarbeiter bringen Tee an und präsentieren auf ihren Tablets die neuesten Trends von Burberry. Der direkte Service ist hier auffällig.

Nespresso: Mach dir die Welt, wie sie dir gefällt

Sowohl Nespresso und Burberry nutzen ihre wirkungsvollsten Bildschirm, um den Kunden in eine üppige Welt von Luxus zu präsentieren. Von Hand gepflückt Materialien, Kaffeebohnen, weite Landschaften: All das entführt in eine andere Welt. Im Produktbereich bietet vor allem Nespresso seinen Kunden „Infotainment“ am Touchscreen an. Besucher können sich ihre Maschine und Kapseln selbst zusammenstellen – auf spielerische und interaktive Art und Weise.

Levis: Maßgeschneiderte Jeans in der Schneiderei

20160701_120532Levis punktet mit einer riesigen LED-Wand im Eingangsbereich. Im Laden kann der Kunde dann seine eigene Levis kreieren. Nicht nur Hacket sondern auch Levis bieten maßgeschneiderte Dienstleistungen an – durch eine In-Store-Schneiderei.

Toms: Einkaufen ist wie Kaffeetrinken

Die Schuhmarke Toms will der Welt etwas zurückgeben. „Mit jedem Paar Schuhe das du kaufst geht ein neues Paar Schuhe an ein Kind in Not“. Um dieses Konzept zu verbreiten und darüber zu informieren, ist auch der Laden dementsprechend eingerichtet: Es sieht aus wie ein Café, es gibt eine In-Store Toilette, Bücher an der Wand und eine Videowand. Der Käufer soll bleiben dürfen und Verweilen. Kinder können im oberen Bereich auf einem iPad spielen, sodass die Eltern beim Einkauf mit den Kleinen endlich entspannen können.

Hacket: Erstmal einen Drink

Hier fühlt man sich wie im Gentleman Club. Man(n) kann sich die Schuhe putzen lassen, ein Schneider fertigt Produkte nach Maß an, sie können geprägt und graviert werden. Und wenn das erledigt ist, können sich die Herren an einem gratis Gin-Tonic an der Bar erfreuen.

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