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Die neuen Vertriebswege sind eben auch bequem

Die Pharma-Kunden werden sich künftig in zwei Lager spalten: In diejenigen, die Versand- und Internet-Apotheken befürworten und in diejenigen, die sie ablehnen. Für 52, 6 Prozent der Verbraucher kommt eine Bereitstellung von Medikamenten über den Versandhandel oder das Internet regelmäßig oder in Einzelfällen in Frage.

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Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Forschungsstelle für Arzneimitteldistribution am Institut für Handelsforschung an der Universität Köln. Wie die Erhebung zeigt, überzeugt die vermeintliche Preisgünstigkeit des neuen Vertriebsweges nicht alleine. Es stellt sich heraus, dass auch Bequemlichkeitsaspekte als Motiv eine Rolle spielen.

Fünf Prozent der Verbraucher haben bereits mit der Versandbestellung von Medikamenten Erfahrungen gemacht. Andererseits lehnen 47,4 den Versandbezug kategorisch ab. In der Gruppe der Internet-Nutzer sehen 66,4 Prozent den Versandhandel oder das Internet im Pharmabereich als echte Einkaufsalternative. 12,3 Prozent von ihnen geben an, hier bereits über Erfahrungen zu verfügen.

Die Mitarbeiter der Forschungsstelle für Arzneimitteldistribution befragten 1740 Konsumenten (Passanten-/Online-Befragung). Interessierte können die Studie „Apotheken und Versandhandel“ für 99 Euro bestellen.

www.ifhkoeln.de

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