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Deutscher Mediapreis 2015: Sixt ist Mediapersönlichkeit des Jahres

© Die großen Sieger des Deutschen Mediapreises Mediaplus, Mediacom und Fuel@Vivaki überzeugten unter anderem mit Kampagnen für Parship, Mercedes und Adidas.

Der Verlag Werben & Verkaufen hat am Mittwoch zum 17. Mal den Deutschen Mediapreis verliehen. Gewinner des Abends ist die Familie Sixt. Weitere Sieger sind die Agenturen Carat, Madiacom, Mediaplus sowie Fuel@VivaKi. Den Preis im Media-Nachwuchswettbewerb ergatterten junge Talente von Optimedia.

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Die Mediapersönlichkeit des Jahres hat 2015 gleich mehrere Namen: Sie heißt Erich, Regine, Alexander und Konstantin Sixt. Die Marketingkommunikation des Familienunternehmens gelte als vorbildlich, mutig und kreativ, befand die Jury und ehrte gleich alle vier mit der Trophäe.

Carat überzeugt mit Echtzeit-Kampagne

Für die beste Media-Strategie wurde die Agentur Carat ausgezeichnet. Ihre Kampagne „The #adidas realtime #worldcup“ mit dem Sportartikelhersteller Adidas überzeugte mit konsequentem Echtzeit-Marketing: Während der Fußball-WM produzierte eine eigene Redaktion live und vor Ort digitale Inhalte, die dann möglichst schnell über Mobile, Digital Out-of-Home, Online und in den sozialen Netzwerken verbreitet wurden.

Innovativste Ideen kommen von Mediacom, Mediaplus und Fuel@VivaKi

In der Kategorie innovativste Media-Idee wurden sieben Preise vergeben. Den Preis im Bereich TV konnte die Agentur Mediacom mit der „Volkswagen Fan-Bande“ mit nach Hause nehmen. Während des DFB-Pokalfinales spielte Volkswagen Fanbotschaften auf die Stadionbande. Trotz werbefreiem Umfeld konnte sich der Autokonzern so als Marke platzieren, befand die Jury. Ebenfalls freuen konnten sich die Düsseldorfer über den Preis für die innovativste Mobile-Idee: „Search, Scan and Drive“ für Seat Deutschland überzeugte mit intelligentem Targeting. Wer sich im Laden mit der Barcoo-App über ein Produkt informieren will, bekommt dazu die passende Werbung von Seat angezeigt.

Sieger in den Bereichen Print und Hörfunk ist die Agentur Mediaplus. Für Geers Hörakustik entwickelten die Münchner den „Ersten Hörtest in Print“: Wer das Zerreißen eines Papiers einer gewissen Stärke nicht hört, gilt als „geringgradig schwerhörig“. Der Test war Einleger einer regionalen Tageszeitung.

Für Parship produzierte die Agentur zudem einen Radiospot mit der Botschaft: Gefälschte Profile gibt es hier nicht. Parallel zu dem Spot startet auf dem Smartphone von Shazam-Nutzern dazu ein Video, der den vermeintlichen Schönling entlarvt, da er in Wirklichkeit ganz anders aussieht als im Radiospot beschrieben. Mit einer überdimensionalen Sanduhr versuchte die Agentur außerdem in verschiedenen Städten Menschen zur Organspende zu animieren und bekam dafür den Preis für Werbung im öffentlichen Raum.

Online siegten die Düsseldorfer von Fuel@VivaKi mit einer Arbeit für Daimler. Xing- und LinkedIn-Nutzer, die ihren Job-Status wechselten bekamen eine Mercedes-Anzeige der C-Klasse mit den Worten „Herzlichen Glückwunsch – Das könnte ihr Neuer sein“ zu sehen. Auch in der Kategorie Markenerlebnis/Event konnte die Agentur überzeugen – ebenfalls mit einer Kampagne für Daimler.

Die Gewinner des Nachwuchswettbewerbs sind Katrin Abel und Marie Christine Königs von der Agentur Optimedia. Für Media-Saturn Deutschland sollten sie eine Relaunch-Strategie des Musikstreaming-Dienstes Jule entwickeln.

Der Deutsche Mediapreis wird alljährlich vom Verlag Werben & Verkaufen verliehen. Sponsoren sind IP Deutschland, Ströer, Süddeutsche Zeitung und Telefónica.

 

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