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Der Zeitschriftenverkauf ist im dritten Quartal insgesamt stabil

Die Zeitschriftenverkäufe der Verlage liegen im 3. Quartal 2008 mit 112 052.897 verkauften Exemplaren stabil über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Zuwachs um 0,2 Prozent macht sich vor allem in den Segmenten der Kinder- und Jugendmagazine bemerkbar.

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Das geht aus einem Bericht des VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger hervor. Danach zogen in den Segmenten der Kinder- und Jugendmagazine die Verkäufe zwischen Juli und September 2008 um 6,4 beziehungsweise 9,6 Prozent an. Der Verband beruft sich auf die Ergebnisse jüngster Reichweitenstudien, nach denen die Nutzung gedruckter Medien bei Kindern und Jugendlichen trotz eines erweiterten elektronischen Medienangebots nicht abgenommen hat. Auflagengewinne verzeichnen auch die Lifestyle-Magazine (plus 5,7 Prozent), die Programmzeitschriften (plus 1,3 Prozent) sowie die Wirtschaftspresse (plus 2,9 Prozent). Die aktuellen Zahlen belegten, dass Printmedien trotz knapper Haushaltskassen einen unverzichtbaren Bestandteil im täglichen Leben vieler Menschen darstellen, heißt es in dem Bericht.

Allein in den letzten fünf Jahren sind auf Basis der IVW-Statistik 380 Publikumszeitschriften neu in den Markt gekommen, das entspricht mehr als einem Drittel aller heute gemeldeten Titel. „Das ist ein klarer Beleg für die Dynamik und Innovationskraft der Branche“, sagt Holger Busch, Geschäftsführer Marketing und Anzeigen im VDZ. Unter den jungen und neuen Zeitschriften haben sich besonders positiv Titel wie Landlust (plus 87,5 Prozent), Neon (plus 10,1 Prozent), Vanity Fair (plus 26 Prozent), Park Avenue (plus 13,8 Prozent), TV Digital (plus 12 Prozent), Chica (plus 52,9 Prozent) und Healthy Living (plus 15,1 Prozent) entwickelt. Auch der neue People-Titel OK meldete zum Einstieg gleich 178.291 Exemplare. Aber auch etablierte Titel konnten ihre Auflagen steigern, wie das Beispiel der Petra mit einem Plus von 26,7 Prozent belegt.

Auflagenrückgänge verzeichneten dagegen die IT-Magazine und die Audio- und Video-Magazine, bei denen sich das Internet als Konkurrenzmedium durch die Technikaffinität der Themen und Leser am ehesten bemerkbar macht. Die Gesamtübersicht sowie Details zu einzelnen Titeln und Segmenten sind über den VDZ-Auflagendienst unter www.pz-online.de abrufbar.

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