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Der frühe Vogel… Warum erfolgreiche CEOs Frühaufsteher sind

Für CEOs scheint Schlaf überbewertet zu sein © Fotolia 2015

Ob E-Mails, Familie oder Sport: Alles ist wichtiger als Schlaf. So denken zumindest viele der erfolgreichsten CEOs. In US-amerikanischen Businesskreisen scheint es fast zum Standard zu gehören, spätestens um 5 Uhr aufzustehen.

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Die Zeit bevor der Tag richtig startet, nutzen viele Menschen zur Selbstoptimierung und treiben Sport, oder lesen ein Buch, genießen die Ruhe mit einem Kaffee in der Hand. Interessant ist, dass die meisten Führungspersönlichkeiten anscheinend nicht so viel Schlaf brauchen und lieber in der Morgenstunde sporteln. Laut einer Allensbach-Studie aus dem Jahr 2011 schlafen 18 Prozent der Führungskräfte und Spitzenpolitiker nicht mehr als fünf Stunden die Nacht. Da zählt Frau Merkel sicherlich auch dazu. Genauso wie Tim Cook.

Er ist – genau wie sein Vorgänger – ein Frühaufsteher und Workaholic. Um alles am Tag bewältigen zu können, steht der Apple-Chef um 3:45 auf. Diese Zeit hält er für sinnvoll, um E-Mail zu checken und im Fitnessstudio zu trainieren, bei Starbucks einen Kaffee zu holen, ins Büro zu fahren und erneut E-Mails zu checken. Wenn die Mitarbeiter gegen sieben Uhr aufstehen und ins Büro fahren, ist Cook bereits stundenlang wach. Klingt für uns stressig. Doch Cook sieht es entspannt: „Wenn man liebt, was man tut, sieht man es nicht als Arbeit an“, sagte er einst gegenüber dem Time Magazine. Auch Bahn-Chef Rüdiger Grube reichen anscheinend 4 Stunden Schlaf. Er steht nach eigenen Angaben um 5:30 auf und geht dann auch noch joggen. Virgin-Gründer Richard Branson verbringt morgens gerne Zeit mit Kitesurfen und mit der Familie:“Durch das frühe Aufstehen kann ich Sport machen und Zeit mit meiner Familie verbringen, was mich in eine gute Stimmung bringt, bevor es an die Geschäfte geht“, so Branson.

Auch Führungsfrauen schlafen kurz

Eine Frühaufsteherin ist auch Mary Barra, die Chefin des amerikanischen Automobilriesen General Motors. Barra ist laut New York Times um sechs im Büro. Und das wohl auch schon vor ihrer Tätigkeit als CEO. Barra ist auch für den Satz bekannt: „Ich glaube generell die Menschen essen und schlafen zu viel“. 4:30. Das ist die Zeit von Michelle Obama. Sie startet erst einmal mit einem straffen Workout in den Tag, wie sie im Interview mit Oprah Winfrey erzählte. Sie fühlt sich nur gut, wenn sie sich Zeit für den sportlichen Ausgleich nimmt. Im Weißen Haus schaffte sie es immer Kinder, Arbeit und Freizeit unter einen Hut zu bekommen.

Nicht nur Sport am frühen morgen

Jack Dorsey setzt nicht auf Sport sondern auch Meditation. Der CEO von Twitter nutzt die Zeit vor dem Sonnenaufgang, um herunterzukommen. Danach geht er dann aber doch noch neun Kilometer joggen. Das verriet er im Gespräch mit dem New York Magazine.

 

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