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Sportfive will die Kirch-Fußballrechte erwerben, während RTL den Ausstieg aus der Champions League überlegt.

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So will die Sportrechte-Agentur Sportfive die TV-Rechte der Kirch-Gruppe an den Weltmeisterschaften 2002 und 2006 kaufen. Jean-Louis Dutaret, der Generalsekretär der in Paris ansässigen Agentur, hat einen diesbezüglichen Brief an die Masseverwalter von KirchMedia geschickt, berichtet die Financial Times (FT) heute, Freitag.
Kirch hält nach wie vor die Rechte an den Fußball-Weltmeisterschaften 2002 und 2006, die ein sehr begehrtes Asset der insolventen KirchMedia sind. Die Gläubigerbanken, die KirchMedia nun kontrollieren, könnten im Zuge der Sanierung des Unternehmens einen Verkauf der Rechte durchaus in Betracht ziehen.

RTL-Chef Gerhard Zeiler hat hingegen kein Interesse an den Fußballrechten. Sollten aufgrund der Kirch-Insolvenz die Rechte für die deutsche Fußball-Bundesliga auf den Markt gelangen, werde sein Unternehmen keinesfalls mitbieten, erklärte Zeiler. „Wir haben definitiv kein Interesse an der Bundesliga“. RTL reicht derzeit die Champions League, die nicht die Erwartungen erfüllt hat.

Zeiler glaubt daher, dass sein Sender die Übertragungen der Fußball-Champions-League vom nächsten Jahr an nicht mehr im Programm haben wird. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung kritisierte Zeiler, dass die Übertragungsrechte zu teuer seien und außerdem der jetzige Spielmodus mit Vor- und Zwischenrunde verhindere, dass den Spielen ein Event-Charakter zukäme. Die Schmerzgrenze sei meilenweit überschritten, sagte der RTL-Chef. Das spannende und für Bayer Leverkusen entscheidende Spiel gegen La Coruna in der Zwischenrunde habe beispielsweise eine niedrigere Einschaltquote erreicht als die vierte Wiederholung der Krimiserie „Der Bulle von Tölz“ auf Sat.1. Ab der Saison 2003/2004 müsse es deutlich weniger Spiele geben.


http://news.ft.com

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