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Das Reifegradmodell für Social Media Engagement

Seit Jahren steigt die Anzahl der Unternehmen stetig an, die in den sozialen Medien vertreten sind. Studien sprechen von etwa 50 Prozent, die sich heute bereits engagieren, und weiteren 20 Prozent, die es für die nähere Zukunft planen*. Trotzdem befindet sich diese Kommunikationsform noch nicht auf dem Level, wo Erfolgsmodelle abrufbar sind oder der direkte Dialog mit Kunden auf öffentlich zugänglichen Plattformen zum Arbeitsalltag gehört.

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Von Prof. Dr. Peter Gentsch

Umso wichtiger sind eine fundierte Standortbestimmung für Unternehmen und eine darauf aufbauende Roadmap für die effiziente Weiterentwicklung dieses Engagements. Für eine solche Verortung ist eine systematische Vorgehensweise erforderlich, die bisher noch nicht in zufriedener Art zur Verfügung stand. Aus diesem Bedürfnis heraus entwickelten wir bei der BIG Social Media GmbH im Rahmen des Social Media Excellence Circle, welcher sich Wissensaustausch und die Entwicklung neuer Lösungsansätze im Social Media Management als Ziel gesetzt hat, das so genannte „Social Media Maturity Model“. Im Folgendenerhalten Sie einen Überblick, für wen sich ein solches Reifegradmodell eignet und wie ein solches aufgebaut sein sollte, um sinnvolle Ergebnisse zu erhalten:

1. Nutzen eines Reifegradmodells

Viele der Unternehmen, die aktiv Social Media betreiben, wissen oft gar nicht, wie sie diese Aktivitäten einschätzen und bewerten können. Vielleicht schätzen Sie ihre Social Media Maßnahmen besonders erfolgreich ein, können es jedoch nicht konkret belegen. Vielleicht betreiben sie tatsächlich erfolgreich Social Media, wissen jedoch nicht, welches die nächsten lohnenden Schritte sein sollen, um Social Media Management noch professioneller zu betreiben. Oder vielleicht können sie sich selbst gut einschätzen, wissen aber nicht, wo sie im Vergleich zu ihren Wettbewerbern und anderen Branchen eigentlich stehen. Um diese und ähnliche Fragen zu beantworten und sich und seine Aktivitäten besser einschätzen und optimieren zu können, ist es für jedes Unternehmen ratsam, sich einer systematischen Bestimmung des Reifegrades in Bezug auf Social zu unterziehen.

2. Ziele eines Reifegradmodells

Aus den genannten Fragestellungen, die man sich zunächst als Unternehmen selbst stellen muss, gilt es die Ziele, die man mit einem Reifegradmodell verfolgt, zu bestimmen. Dabei sollte ein solches Modell folgende Aufgaben erfüllen: Hilfe bei der Systematisierung und Operationalisierung der Corporate Social Media Aktivitäten, Unterstützung bei der Standortbestimmung, Festlegung der Social Media Roadmap sowie Benchmarketing intern und im Vergleich zu anderen Unternehmen und Industrien. Weiterhin ist es vom derzeitig erreichten Reifegrad abhängig, welche nächsten Schritte realistisch geplant und umgesetzt werden können.

3. Dimension und Reifegrade

Um ein Unternehmen zu bewerten, müssen zunächst diverse Kategorien analysiert werden, die das Modell abdeckt. Dazu gehören Dimensionen wie Strategie und Planung, Execution, Interaction, Organisation, Analyse und Reporting sowie Monitoring und Measurement. Diese Dimensionen stellen die Eckpfeiler des Modells dar, die bewertet werden müssen. Dem gegenüber stehen die vier Reifegrade: Angefangen beim Explorer, über den Optimizer und Enabler bis hin zum Champion.

4. Systematisierte und vergleichbare Verortung

Um das Unternehmen verorten zu können, muss das Modell für jede Dimension eine Beschreibung jedes der vier Reifegrade beinhalten. Eine Verortung kann einerseits durch eine Einschätzung geschehen, welche dieser Beschreibungen am besten für das Unternehmen beziehungsweise den zu betrachteten Unternehmensbereich passt. Für eine deutlich exaktere Bewertung mit wesentlich besser operationalisierbaren Ergebnissen wurde für jede Dimension ein Katalog aus Einzelfragen entwickelt. Diese müssen durch eine Selbsteinschätzung der Unternehmen in ein vorgegebenes Raster eingeordnet werden. Eine Aggregation pro Dimension ergibt dann deren Bewertung und Einordnung in die Reifegrade.

5. Entwicklung einer Roadmap

Die Verortung zeigt dann sehr deutlich, in welchen Dimensionen Stärken und in welchen Schwächen vorliegen. Eine offensichtliche Strategie ist es, in die Dimensionen zu investieren, welche die schwächsten Ergebnisse zeigen. In vielen Fällen ist dies jedoch nicht die Strategie der Wahl. Individuelle Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel Zielsetzung, entstehende Kosten, Unternehmensgröße, Unternehmenskultur oder Wettbewerb können eine andere Strategie erfordern. Unter Umständen kann eine Bewertung sogar ergeben, dass in der einen oder anderen Dimension zu viel bzw. unverhältnismäßig investiert wird.

6. Zielgruppe eines Reifegradmodells

Wichtigste Voraussetzung für eine Selbsteinschätzung ist die offene, ehrliche und auch wertschätzende Selbstkritik. Sowohl Beschönigungen und Verschleierungen als auch überzogene Härten reduzieren die Nutzbarkeit der Ergebnisse. Ein Modell, wie das vom SME entwickelte „Social Media Maturity Model“, ist universell anwendbar und deckt ein breites Spektrum an Branchen und Organisationen ab. Neben Unternehmen ist es auch für Vereine, Verbände oder Parteien nutzbar.

*Zum Beispiel: „Social Media in deutschen Unternehmen“; Bitcom Studie 2012

Über den Autor: Prof. Dr. Peter Gentsch ist Gründer der BIG Social Media GmbH und Initiator des Social Media Excellence Circle (SME).

Unter dem Motto „Social Media Under One Roof“ präsentiert die BIG Social Media GmbH auf der Dmexco 2013 am 18. und 19. September 2013 in Köln gemeinsam mit Partnern den „Social Media Hub“. Im Rahmen dessen gibt es für interessierte Unternehmen vor Ort, mehr über das Reifegradmodell zu erfahren und die Social Media Aktivitäten der Branche und des eigenen Unternehmens zu verorten.

Sie finden die BIG Social Media GmbH auf der Dmexco 2013 an Stand B-040 in Halle 6.1.

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